Sonntag, 25. Februar 2018


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Altholzaufkommen deutlich zurückgegangen

bvse sieht stoffliches Recycling von Altholz bedroht

Bonn, (lifePR) - Die Erfassungsmenge für Altholz ist deutlich zurückgegangen. Das berichtet der bvse-Fachverband Altholz und Ersatzbrennstoffe. Hatten die bvse-Mitgliedsunternehmen zum Jahresanfang noch von einem Altholzüberangebot im Markt berichtet, hat sich die Situation im ersten Halbjahr 2009 komplett umgekehrt. Wie eine aktuelle Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen jetzt ergab, sanken die Erfassungsmengen um bis zu 25 Prozent.

Diese Entwicklung hat mehrere Ursachen. Zum einen hat die Baukonjunktur aufgrund der strengen Witterung in einem insgesamt langen Winter spürbar nachgelassen, zum anderen verringerten sich die Annahmemengen aus den Bereichen Sperrmüll sowie Gewerbeabfälle deutlich. Hier zeigt sich, so der bvse-Fachverband Altholz und Ersatzbrennstoffe, dass die tiefgreifende Wirtschaftskrise dazu geführt hat, dass das Altholzaufkommen stark eingebrochen ist.

Darüber hinaus locken Müllverbrennungsanlagen deutschlandweit mittlerweile wieder mit günstigen Verbrennungspreisen bis zu 70 Euro/t. Eine Entwicklung, die dazu führt, dass sich die Preise für die stoffliche und thermische Verwertung so weit annähern, dass sich der höhere Aufwand der Aufbereitung des Holzes für den Einsatz in der Spanplattenindustrie kaum noch lohnt.

Der Fachverband Altholz und Ersatzbrennstoffe befürchtet daher, dass die mit der Altholzverordnung eingeläuteten Bemühungen zur Stärkung des stofflichen Recyclings durch die aktuelle Marktentwicklung stark gefährdet sind. Die bvse-Umfrage hat nämlich ergeben, dass diese gefährliche Entwicklung noch nicht zum Stillstand gekommen ist. In der Prognose für das zweite Halbjahr 2009 gehen die bvse-Mitglieder davon aus, dass eine Trendumkehr in diesem Jahr nicht zu erwarten ist.

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