Dienstag, 21. Februar 2017


  • Pressemitteilung BoxID 67706

Rokia Traoré Deutschland-Premiere

Do 2. Oktober 2008, 20 Uhr, € 38.-/34.-/30.-

(lifePR) (Lörrach, ) 1997 wurde sie von Radio France Internationale als die größte afrikanische Entdeckung gepriesen. Seitdem hat die zierliche, aber umso selbstbewusstere Frau aus Mali Westafrikas Musik von Europa aus revolutioniert. Die in Belgien, Frankreich und Saudi-Arabien aufgewachsene Diplomatentochter hat eine moderne, zunächst rein akustische Liedsprache entwickelt und verknüpfte traditionelle Instrumente in bislang unerhörter Weise. Bei ihr geht die klassische Konzertharfe eine Zwiesprache mit dem Ngoni, dem Ur-Opa des Banjo, ein und Mozart hat sie schon zu einem Griot gemacht. In ihren Texten gibt sie sich lyrisch und kritisch zugleich, prangert die Anbiederung Afrikas an den Westen an, aber nimmt auch die konservativen Kräfte auf dem schwarzen Kontinent unter die Lupe. Mit ihrem neuen Album "Tchamantché", das sie im Burghof als Deutschland-Premiere vorstellt, vollzieht die Malierin einen dramatischen Richtungswechsel weg vom Akustischen: Zwischen Rock, Blues und Afro-Vokabular changierend, integriert sie den Sound der Gretsch-Gitarre, setzt auf eine westliche Rhythmussektion, schlüpft aber auch in die Rolle der Billie Holiday.

präsentiert von: Badische Zeitung

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