Sonntag, 24. September 2017


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Klänge von himmlischer Schönheit und infernalischer Wucht

Brockmann // Bargmann (Ex-Camera) zelebrieren Tasten, Gitarre und Effekte

Hamburg, (lifePR) - Neben den vorwärtspreschenden Motorik-Beat-Improvisationen begeisterte das Berliner Trio Camera (»Krautrock-Guerilla«) auch immer schon mit seinen Soundlandschaften. Genau die liefern die beiden Gründungsmitglieder Franz Bargmann (Gitarre) und Timm Brockmann (Keyboards) auf ihrem rein instrumentalen Debütalbum »Licht«. Harmonisch und melancholisch, zart und hart, flächig und rhythmisch – und nie langweilig.

Was bisher geschah: 2013 verließ Franz Bargmann die gemeinsame Band Camera und formt seitdem gemeinsam mit La-Düsseldorf-Schlagzeuger Hans Lampe die Live-Band von Michael Rother (NEU!, Harmonia).

Ein Jahr nach Bargmann verließ auch Brockmann die Band, um sich vor allem der Studioarbeit zu widmen. Diese führte ihn zunächst ins Studio von Boris Wilsdorf, der seit 2000 der Engineer und »Hausproduzent« der Einstürzenden Neubauten ist. Später arbeitete er mit den Underground-Ikonen des schwarzen Humors, den Tiger Lillies, als deren persönlicher Engineer er seitdem für den Sound verantwortlich ist. Im Studio ihres Sängers Martyn Jacques nahmen er und Bargmann »Licht« auf.

Das Album ist das Dokument einer intensiven Klangforschungsreise, mit der Improvisation als Kompass. Stilistische Grenzen stecken Brockmann // Bargmann wenige. Der Sound ist warm und dicht, getragen von analogen Synthesizern, Pianos und Gitarren. Ab und zu holt ein offenes Raummikrofon den Hörer mit in den Aufnahmeraum.

Brockmann // Bargmann verneigen sich auf sehr abwechslungsreiche Weise bei ihren musikalischen Vorläufern und Wegbereitern, vor allem Cluster erweisen sie oft Reverenz. Einmal schimmert etwas Jean-Michel Jarre durch, manchmal ordnen sich Brockmann // Bargmann aber auch in die Reihe von Zeitgenossen wie Ulrich Schnauss oder Rival Consoles ein. Dann wiederum lassen sie es krachen wie einst bei Camera.

Die Zeit im Studio ließ genug Raum für Experimente: Aufgenommenes Material wurde neu angeordnet, aufeinander oder nebeneinander geschichtet, den Zufall und Transformationprozesse bezog man großzügig ein. Ein starkes Beispiel dafür liefert der Track »Prisma«, in dem verschiedene Mixe, die ihrerseits aus mehreren Schichten bestehen, übereinandergelegt werden – die Überlagerung der Aufnahmezustände wird dadurch fast greifbar.

Während gelegentlich ein Drumcomputer die Musiker auf der Spur hält, haben sie beim Track »Schatten« den Rhythmus-Part an den Schlagzeuger Achim Färber (Automat, Project Pitchfork) abgegeben. Aufgetürmte tribalistische Schlagzeugpatterns treffen auf Subbässe und Gitarrendrones. Die Verdichtung nimmt stetig und subtil zu, weckt Bilder von Eskalation und Zerstörung, bis die Klangwände sich schließlich in dem ätherischen »Meer« auflösen.

»Licht« wechselt – als direktes Abbild der Gefühlswelt der Künstler – zwischen verschiedenen Zuständen und Stimmungen und spannt damit einen weiten Bogen. Auch live wird sicher wieder einiges passieren.

"Licht" erscheint am 20. Oktober bei Bureau B, Snippets und weiteres Pressematerial gibt es wie immer auf unserer Webseite. Meldet euch bei Bemusterungs- und Interviewinteresse gerne bei mir.

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