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Lebenshilfe zeichnet ChrisTine Urspruch und den Tatort Münster mit dem BOBBY 2013 aus

(lifePR) (Köln, )
Den Medienpreis BOBBY der Bundesvereinigung Lebenshilfe erhielten heute in Köln die Schauspielerin ChrisTine Urspruch und das Team des Tatorts Münster. Ausgezeichnet wurde der humorvolle Umgang des Krimi-Formats mit einem vermeintlichen Defizit. Die pointierten und politisch unkorrekten Wortwechsel zwischen der von ChrisTine Urspruch gespielten kleinwüchsigen Gerichtsmedizinerin Silke Haller und ihrem Chef, Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers), tragen wesentlich zum Erfolg der Krimi-Reihe bei, die seit 2002 vom WDR produziert wird. Mit Schlagfertigkeit und Charme bietet ChrisTine Urspruch als "Alberich", wie ihr Chef sie nach dem Nibelungen-Zwerg nennt, dem immer leicht arroganten Experten Paroli.

"Wie frech und tabulos hier mit dem Anderssein umgegangen wird, sucht Seinesgleichen in der deutschen Fernsehlandschaft", sagte die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe Ulla Schmidt bei der Preisverleihung im Kölner Residenz-Kino. Und weiter: "Im Tatort Münster wird nicht das leidgeprüfte Schicksal eines behinderten Menschen dargestellt." Im Rampenlicht stehe vielmehr ein selbstbewusster Mensch. Und damit erweise das Team des Tatorts Münster der Inklusion, der uneingeschränkten Teilhabe von Menschen mit Behinderung, einen großen Dienst.

"Am Anfang fand ich das Drehbuch mit den Wortwechseln hart. Aber um das Denken zu verändern, ist so ein Tabubruch auch in einem unterhaltsamen Format wichtig", so ChrisTine Urspruch nach der Preisverleihung. Neben ChrisTine Urspruch wurde das gesamte Hauptfiguren-Ensemble ausgezeichnet: Jan Josef Liefers und Axel Prahl (für die Rolle des Kommissar Frank Thiel) sowie Friederike Kempter (Assistentin Nadeshda), Mechthild Großmann (Staatsanwältin Wilhelmine Klemm) und Claus Clausnitzer (Vater Thiel). Gewürdigt wurde außerdem das Engagement des WDR-Programmbereichsleiters Fernsehfilm, Kino und Serie, Prof. Gebhard Henke, und der Verantwortlichen Redakteurin Nina Klamroth.

ChrisTine Urspruch, die ganz bewusst das T in ihrem Vornamen immer großschreibt, erklärt dazu: "Es kommt nicht darauf an, wie groß jemand ist. Ob jemand der allgemeinen Norm entspricht oder einen Grad der Behinderung erfüllt. Es kommt darauf an, was man daraus macht. Ob man bereit für Purzelbäume ist."

Mit dem BOBBY, benannt nach Bobby Brederlow, einem Schauspieler mit Down-Syndrom, würdigt die Lebenshilfe seit 1999 vorbildliches Engagement für Menschen mit Behinderung, das geeignet ist, aufzuklären und Vorurteile abzubauen.

Der Lebenshilfe-Preis wird zum 14. Mal verliehen; er ist nicht mit einem Preisgeld verbunden. Bisher wurden mit der Bobby Brederlow nachempfundenen Bronze-Skulptur unter anderen Günther Jauch, Alfred Biolek, Guildo Horn und Willi Lemke, Urgestein des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen und Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden, ausgezeichnet.

Unterstützt wird der Medienpreis der Lebenshilfe auch in diesem Jahr von der Versicherung im Raum der Kirchen: Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.

Die 514 Orts- und Kreisvereinigungen der Lebenshilfe mit ihren rund 134.500 Mitgliedern sind Träger oder Mitträger von mehr als 3200 Einrichtungen und Diensten für Menschen mit geistiger Behinderung. In Frühförderstellen, (meist integrativen) Kindergärten und Krippen, Schulen und Tagesförderstätten, Werkstätten, Fortbildungs- und Beratungsstellen, Sport-, Spiel- und Freizeitprojekten, Wohnstätten und Wohngruppen sowie Familienentlastenden Diensten werden zirka 170.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene gefördert, betreut und begleitet.

Rund 60.000 hauptamtliche und etwa 15.000 ehrenamtliche Mitarbeiter(innen) der Lebenshilfe sind mit diesen Aufgaben betraut. Angehörige von Menschen mit geistiger Behinderung können sich in Elterngruppen austauschen, behinderte Menschen selbst arbeiten immer stärker in den Vorständen und anderen Gremien der Lebenshilfe mit.

Die 16 Landesverbände der Lebenshilfe und die Bundesvereinigung Lebenshilfe sind in der Beratung, Fortbildung und Konzeptentwicklung tätig und vertreten die Interessen geistig behinderter Menschen und ihrer Familien gegenüber den Ländern bzw. der Bundespolitik.

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