Ministerin Hendricks nimmt Charta "Zukunft Stadt und Grün" in Empfang

BGL-Vizepräsident Eiko Leitsch stellt Charta Zukunft Stadt und Grün vor

(lifePR) ( Bad Honnef, )
In Berlin hat heute BGL-Vizepräsident Eiko Leitsch die Charta „Zukunft Stadt und Grün“ an Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit übergeben. Nach der Vorstellung der Charta am Dienstagmorgen auf der Pressekonferenz im Tagungszentrum der Bundespressekonferenz folgte der Übergabe-Termin im Bundesministerium. Zusammen mit den Vertretern der Unterzeichner der Charta informierte Leitsch Ministerin Barbara Hendricks im Bundesministerium über die Inhalte und Ziele der Charta.

Eiko Leitsch, Vizepräsident des Bundesverband Garten-, und Landschafts- und Sportplatzbau e.V. stellte bei der Vorstellung der Charta Zukunft Stadt und Grün heraus: „Diese Charta hat das Ziel, das Bewusstsein für mehr Grün in unseren Städten und Gemeinden zu stärken, daraus Handlungsfelder abzuleiten und diese auch umzusetzen. Jeder auf seiner Ebene und mit seinen Möglichkeiten. Dies betrifft die Politik, die Wirtschaft und nicht zuletzt auch unsere Bürgerinnen und Bürger.“

Barbara Hendricks bedankte sich bei Herrn Leitsch für die Charta Zukunft Stadt und Grün und begrüßte die Initiative für mehr Stadtgrün. Sie sagte, dass sie das Thema sehr interessant und wichtig finden würde und dass der neue Zuschnitt des Hauses hier vielfältige Möglichkeiten eröffne. Sie meinte aber auch, dass sich nicht alle Forderungen erfüllen lassen werden. Sie würde sich freuen, wenn aus der Privatwirtschaft mehr Unterstützung zum Bau von öffentlichem Grün und für die eigenen Grünanlagen erfolge.

Die Unterzeichner wiesen darauf hin, dass Politik und Verwaltung die Chancen auf eine zukunftsgerechte Stadtentwicklung durch lebendiges Grün vielfach ungenutzt lassen und damit den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach mehr Grün in den Städten ignorieren. „Wir möchten die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, aber auch in Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft auffordern, ihr Engagement für den Einsatz von urbanem Grün gezielt zu verstärken. Eine zentrale Forderung der Charta ist, die Städtebauförderung mit dem Ziel einer klima- und umweltfreundlichen Stadtentwicklung angemessen auszustatten und dafür die Fördermittel für Grünprojekte auf den Ebenen EU, Bund und Ländern zu erhöhen“, sagte Eiko Leitsch.

Ziele und Inhalte der Charta Zukunft Stadt und Grün

Die Charta benennt in insgesamt acht Wirkungs- und Handlungsfeldern die vielfältigen Lösungsbeiträge von urbanem Grün für eine nachhaltige Stadtentwicklung: Abmilderung der Folgen des Klimawandels, Gesundheitsförderung, Sicherung sozialer Funktionen, Steigerung der Standortqualität, Schutz des Bodens, des Wassers und der Luft, Erhalt des Artenreichtums, Förderung von bau- und vegetationstechnischer Forschung sowie Schaffung gesetzlicher und fiskalischer Anreize.

Die Charta ist downloadbar unter: http://www.galabau.de/Charta_Zukunft_Stadt_und_Gruen.aspx
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