Donnerstag, 21. September 2017


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BGL-Vizepräsident Lutze von Wurmb mahnt mittelstandsfreundliche Regelungen zur Kreislaufwirtschaft an

EU-Kommission plant Neuregelung der Kreislaufwirtschaft

Bad Honnef, (lifePR) - Die Europäische Kommission will im Herbst Vorschläge zur Neuregelung der Kreislaufwirtschaft vorlegen. Kern des Legislativpakets werden aller Voraussicht nach europaweit verbindliche Recyclingziele sein. Die Kommission erwartet dadurch Impulse für Wachstum und Beschäftigung. Nach Auffassung des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) dürfen die mittelständischen Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus durch die Pläne aber keinesfalls zusätzlich belastet werden. "Der BGL unterstützt das Ziel der Europäischen Kommission, durch Recycling und gutes Produktdesign die vorhandenen Ressourcen effizienter zu nutzen. Wir erwarten aber, dass auf mittel-ständische Unternehmen keine unnötigen neuen Bürokratielasten zukommen", sagt Vizepräsident Lutze von Wurmb. Im Bereich der Abfallverwertung fordert der Branchenverband der Landschaftsgärtner eine Ausnahme für Kleinmengen von Abfällen, die etwa durch Erdaushub oder kleinere Abrissarbeiten auf Grundstücken anfallen. "Eine Abfallmenge bis 800 m3 sollte von den neuen Regelungen gar nicht erst erfasst werden. So werden die kleinen und mittleren Unternehmen der Landschaftsgärtner auf unbürokratische Weise entlastet", erläutert von Wurmb.

Ende 2014 hatte die Kommission im Rahmen ihres Bürokratieabbau-Programms "REFIT" unter anderem den Vorschlag zur Kreislaufwirtschaft zurückgenommen. Nach politischem Druck aus dem Umweltausschuss des Europäischen Parlaments, der im Juni 2015 einen entsprechenden Initiativantrag mit breiter Mehrheit verabschiedet hat, wurde das Thema allerdings wieder auf die Agenda gesetzt.

Bundesverband Garten-, Landschafts-und Sportplatzbau e. V.

BGL und grüne Branche - Zahlen und Fakten

Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) ist ein Wirtschafts- und Arbeitgeberverband. Er vertritt die Interessen des deutschen Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaues auf Bundesebene und in Europa. In seinen zwölf Landesverbänden sind über 3.500 vorwiegend kleine und mittlere Mitgliedsunternehmen organisiert. Als Dienstleister geben sie sich am geschützten Signum mit dem Zusatz "Ihre Experten für Garten & Landschaft" zu erkennen und bieten maßgeschneiderte, individuelle Lösungen rund ums Bauen mit Grün. Damit erzielen sie zurzeit über 60 Prozent des gesamten Marktumsatzes in Deutschland.

Der Gesamtumsatz der grünen Branche stieg in 2014 auf rund 6,84 Milliarden Euro. Diesen Meilenstein setzten die 16.669 Fachbetriebe mit ihren insgesamt 109.267 Beschäftigten mit vielfältigen Dienstleistungen: Mit hoher Kompetenz planen, bauen, entwickeln und pflegen sie Grün- und Freianlagen aller Art im privaten, gewerblichen und öffentlichen Bereich.

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