Freitag, 24. November 2017


  • Pressemitteilung BoxID 275505

BFW: Kopfschütteln über mangelnde Entscheidungsfreudigkeit im Vermittlungsausschuss

Berlin, (lifePR) - Der Vermittlungsausschuss hat auch die zweite Chance zu einer Einigung bei der energetischen Gebäudesanierung ungenutzt verstreichen lassen. Der Einigungsversuch wurde vertagt.

"Aus Sicht der Immobilienwirtschaft ist es unverständlich, warum Bund und Länder keine einvernehmliche Lösung finden. Die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung sind so keinesfalls zu schaffen", kommentiert Ira von Cölln, Bundesgeschäftsführerin des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. die Vertagung im Vermittlungsausschuss.

"Ohne verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten gibt es keine wirtschaftlichen Anreize, energetisch zu sanieren", so von Cölln weiter. Bundesregierung und Länder müssten ihren Willen zeigen, dass sie es mit den Klimazielen ernst meinen. "Lippenbekenntnisse helfen niemandem weiter. Nur fordern reicht nicht, es muss auch gefördert werden", mahnt von Cölln.

Strittig ist die Verteilung der Kosten für die erhöhten Abschreibungen von 1,5 Milliarden Euro zwischen Bund und Ländern. Dem gegenüber stehen aber auch Mehreinnahmen für Bund und Länder durch Sozialabgaben und Mehrwertsteuer. Darüber hinaus würden die zu erwartenden Milliardenausgaben für die energetische Gebäudesanierung Arbeitsplätze sichern. "In erster Linie wäre eine Einigung eine große Hilfe für private Kleinanbieter von Wohnungen, immerhin 61 Prozent bzw. 14,5 Millionen Wohnungen in Deutschland", fügt von Cölln hinzu.

"Wir als BFW können nur an den Vermittlungsausschuss appellieren, sich im Sinne des durch den Bundestag beschlossenen Gesetzes zu einigen und somit den Weg für die energetische Gebäudesanierung freizumachen", resümiert von Cölln. Die nächste Sitzung im Januar 2012 muss zur Einigung führen, damit endlich wieder saniert wird und das Warten ein Ende hat.

Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW)

Dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen als Spitzenverband der unternehmerischen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft gehören derzeit rund 1.600 Mitglieder und verbundene Unternehmen an. Die Mitgliedsunternehmen verwalten einen Wohnungsbestand von ca. 3,1 Millionen Wohnungen, in denen 7,2 Millionen Menschen leben. Dies entspricht einem Anteil von etwa 14 Prozent des gesamten vermieteten Wohnungsbestandes in Deutschland. Zudem werden Gewerberäume von insgesamt 37,8 Millionen Quadratmetern Nutzfläche verwaltet. Damit arbeiten mehr als eine Millionen Beschäftigte in den Büros, Einkaufszentren und Hotels der BFWMitgliedsunternehmen.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Neuer REWE-Markt auf dem Salamander-Areal in Kornwestheim eröffnet

, Bauen & Wohnen, IMMOVATION Immobilien Handels AG

Am 23.11.2017 öffnet der neue REWE-Lebensmittelmarkt auf dem Gelände des Industriedenkmals Salamander-Areal seine Türen. Auf einer Verkaufsfläche...

Holzbauforum 2018 in Berlin

, Bauen & Wohnen, Rudolf Müller Medienholding GmbH & Co KG

Am 22. und 23. März 2018 veranstalten die DIN-Akademie und der Bruderverlag in Berlin die DIN-Tagung: 17. Holzbauforum zum Thema „Digitalisierung...

Mitmachen und haushoch absahnen

, Bauen & Wohnen, Heinz von Heiden GmbH Massivhäuser

Was wäre die Weihnachtszeit ohne Überraschungen? Gemeinsam mit MediaMarkt läutet Heinz von Heiden ab sofort die Geschenkezeit mit einer großen...

Disclaimer