Dienstag, 30. Mai 2017


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BDM: Molkereien dürfen sich nicht unter Druck setzen lassen

(lifePR) (Freising, ) Was schon im Frühjahr passiert ist, wiederholt sich nun offenbar im Herbst:

Der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) nutzt die angespannte Situation auf dem Milchmarkt, um die Molkereien bei den anstehenden Preisverhandlungen im Trinkmilchbereich unter Druck zu setzen.

Der Handel hat angesichts der Signale der Molkereiwirtschaft, dass zuviel Milch auf dem Markt ist, den Zeitraum vorgezogen, in dem die Molkereien ihre Angebote für die Ende Oktober abzuschließenden Folgeverträge abzugeben haben. Brancheninformationen zufolge soll in diesen Tagen Abgabeschluss sein. Damit droht sich das Preis-Desaster des Frühjahrs zu wiederholen.

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter BDM e.V. fordert den Handel auf, sich gesellschaftlich verantwortungsvoll zu zeigen und ein derartiges Ausspielen seiner Macht, das voll zu Lasten der Erzeuger geht, zu unterlassen.

Vor allem aber fordert der BDM die Molkereien auf, sich diesem Druck nicht zu beugen und keine Niedrigpreisangebote abzugeben.

Der Handel würde nicht schon wieder die Preisverhandlungen vorziehen, wenn er nicht erwarten würde, dass die Preise Ende Oktober wegen steigender Nachfrage wieder anziehen werden. Außerdem ist damit zu rechnen, dass die vom BDM geforderten Maßnahmen wie Angleichung des Umrechnungsfaktors und Abschaffung der Saldierung noch während der Laufzeit der jetzt anstehenden Folgeverträge mengenwirksam und damit preiswirksam werden, wenn diese im Oktober/November vom Bundesrat beschlossen werden.

Der BDM fordert die Molkereien weiterhin auf, endlich die Erzeuger in ihrem Bemühen um ein Marktgleichgewicht zu unterstützen. Das würde auch die Möglichkeiten des Handels, auf Molkereien und Erzeuger Druck auszuüben, deutlich einschränken.

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