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Pressemitteilung BoxID: 697495 (Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V.)
  • Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V.
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  • 10969 Berlin
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BVDA-Durchblick-Preis: Jury nominiert Journalisten und Verlage

(lifePR) (Berlin, ) Eine hochkarätig besetzte Jury hat gestern im Berliner Haus der Presse die besten Einreichungen für den „Durchblick-Preis“ des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) nominiert. Aus 126 Bewerbungen bestimmte die Jury pro Kategorie drei Verlage. Der Verbandspreis wird in den Kategorien „Beste journalistische Leistung“, „Leser- und Verbrauchernähe“, „Innovation – die beste Idee des Jahres“ und „Beste digitale Aktivität“ vergeben.

Die Durchblick-Preise werden am 19. April 2018 zum feierlichen Auftakt der BVDA-Frühjahrstagung verliehen. Erst im Rahmen der Preisverleihung werden die Preisträger bekannt gegeben.
Die Festrede wird in diesem Jahr der renommierte investigative Journalist und Präsident des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages 2019, Hans Leyendecker, halten. Der jährlich verliehene Durchblick-Preis würdigt herausragende Beispiele publizistischen Engagements der Wochenblätter.

In der Kategorie Beste journalistische Leistung wurden nominiert:


Verlag Lünepost - Landeszeitung für die Lüneburger Heide GmbH mit dem Beitrag „Gestern Mädchen, morgen Mann“. Über ein Jahr haben die Lünepost-Redakteure Simone Steinbrenner und Jan Beckmann den jungen Lüneburger Felix Rese und sein Schicksal auf dem Weg vom Mädchen Merle zum Mann begleitet. 
Super Sonntag Verlag GmbH mit dem Beitrag „Engagement für Flüchtlinge“. Die Autorin Daniela Lövenich schildert die Situation von Flüchtlingen und Helfer vor Ort.
Verlag Anzeigen und Informationen GmbH & Co. KG mit dem Beitrag „Bestenfalls Schlamperei“. Die Journalisten Ulf-Stefan Dahmen und Lars Kindermann begleiten den schwierigen Kampf von Anwohnern gegen städtische Gebührenbescheide. 


Die Jury nominierte in der Kategorie Beste digitale Aktivität:


Rundschau Verlagsgesellschaft mbH mit dem crossmedialen Fotowettbewerb #herztal. Mit ihrem Fotowettbewerb #herztal konnte die Wuppertaler Rundschau jüngere Zielgruppen erschließen, neue Sponsoren gewinnen und das Image des Verlags verjüngen.
Rheinische Anzeigenblatt GmbH & Co. KG mit ihrem Beitrag 200 Jahre Fahrrad – Sonderveröffentlichung mit interaktiver Radkarte. Die Redaktion blickte zurück auf die Geschichte des Fahrrads und bot ihren Leserinnen und Lesern crossmedial Tipps zu Touren in der Region. 
Verlag für Anzeigenblätter GmbH mit PAPER.plus App. Durch die App können Leser und Kunden digitale Inhalte in der Zeitung erleben.


Die Nominierten in der Kategorie Innovation – die beste Idee des Jahres sind:


Berliner Wochenblatt Verlag GmbH für Kinderbeilage mit Kinderreporter Erik. Der kleine Eisbär Erik sorgt in der Kinderbeilage der Berliner Woche und des Spandauer Volksblatts für spannende Informationen und Angebote für Kinder. 
Verlag VRM Gratismedien GmbH mit Worms ist Vielfalt – Monothematische Sonderausgaben. Losgelöst vom aktuellen Tagesgeschehen widmet das Wormser Wochenblatt monatlich eine Samstagsausgabe einem ganz bestimmten Thema. 
Druck- und Pressehaus Naumann GmbH & Co. KG mit Dehaam im Main-Kinzig-Kreis. Der Verlag hat mit „Dehaam im Main-Kinzig-Kreis“ eine Marke entwickelt, unter deren Dach ein Magazin erscheint, ein regionaler Heimatmarkt veranstaltet wird und Merchandising-Produkte verkauft werden. 


In der Kategorie Leser- und Verbrauchernähe wurden nominiert:  


Verlag Rheinische Anzeigenblatt GmbH & Co. KG für Serie „ORTStermin“. In der crossmedialen Serie entführt die Redaktion die Leserinnen und Leser an sagenumwobene und geheimnisvolle Orte, die nur schwer zugänglich sind.
Wochenkurier Lokalverlag GmbH & Co. KG mit Aktion „Goldene Hausnummer“. Der Redaktion des Wochenkuriers gelingt es mit der Aktion „Goldene Hausnummer“, eine Tradition in den neuen Bundesländern wieder zu beleben und eine große Resonanz bei den Leserinnen und Lesern zu erzeugen. 
Verlag Wochenanzeiger Medien GmbH für die Reihe „Leben und Tod“. In der ganzjährigen Reihe beleuchtet die Redaktion des Münchner Wochenanzeigers das Thema Tod und stellt Hinterbliebenen hilfreiche Informationen im Umgang mit dem Verlust von Angehörigen zur Verfügung.


Die Jury des Durchblick-Preises setzt sich aus Vertretern von Anzeigenblattverlagen und externen Experten zusammen. Als externe Experten konnte der BVDA in diesem Jahr den Soziologen und Publizisten, Prof. Dr. Harald Welzer, und Franz-Reinhard Habbel, Autor und ehemaliger Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, gewinnen. Darüber hinaus waren Andrea Kurtz, Leiterin des Berliner Büros der Lebensmittel Praxis und Stefan Hertel, Sprecher des Handelsverbands Deutschland – HDE Mitglieder der Jury.

Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V.

Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V. (BVDA) ist die Spitzenorganisation der Anzeigenblattverlage in Deutschland. Gemeinsam mit den beiden anderen Verlegerverbänden hat er seinen Sitz im Haus der Presse in Berlin. Dem BVDA gehören 222 Verlage mit insgesamt 886 Titeln und einer Wochenauflage von 64,7 Millionen Exemplaren an. Damit repräsentiert der BVDA rund 75 Prozent der Gesamtauflage der deutschen Anzeigenblätter. Anzeigenblätter sind nach BVDA-Definition Presseprodukte, die kostenlos mindestens einmal wöchentlich an die Haushalte eines festumrissenen Gebietes nahezu flächendeckend verteilt werden. Ihr Vorzug liegt in der hohen Haushaltsabdeckung sowie der großen Lokalität. Anzeigenblätter weisen im Schnitt 30 bis 40 Prozent redaktionelle Inhalte auf.