Sonntag, 19. November 2017


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AWA 2017: Heimische Produkte besonders bei Anzeigenblattlesern beliebt

Berlin, (lifePR) - Regionale Produkte aus heimischen Betrieben stehen bei Anzeigenblattlesern besonders hoch im Kurs. Die Vorliebe für Produkte aus der Region ist mit 57,7 Prozent (Leser pro Ausgabe) weiter gestiegen und spiegelt die steigende Präferenz der Gesamtbevölkerung wider. Auch 35,6 Millionen Deutsche greifen beim Einkauf bevorzugt zu einem heimischen Produkt. Dies geht aus der aktuellen Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) des Instituts für Demoskopie Allensbach hervor, die am 18. Juli 2017 in Hamburg vorgestellt wurde. Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) bildet die gattungsspezifischen Ergebnisse der Studie regelmäßig in der Auswertung „Anzeigenblätter in der AWA“ ab.

Passend zur Vorliebe für regionale Produkte kaufen überdurchschnittlich viele Wochenblattleser direkt beim Erzeuger und in Hofläden ein. 45,6 Prozent der Anzeigenblattleser (LpA) erstehen ihre Lebensmittel zudem auf Wochen- und Bauernmärkten – auch hier ist ihr Anteil höher als bei der Gesamtbevölkerung (41,3 Prozent). Gleichzeitig berücksichtigen Wochenblattleser in besonderem Maße Produktangebote in ihrem Umfeld. Von den 44 Millionen Menschen, die beim Einkaufen auf Sonderangebote achten, sind knapp 60 Prozent Anzeigenblattleser (LpA). Über 88 Prozent kaufen Lebensmittel auch beim Discounter ein.

Die Erhebung zeigt darüber hinaus, dass das lokale Geschehen das wichtigste Interessensgebiet für die Menschen in Deutschland ist. Für Anzeigenblattleser haben die Informationen aus dem Nahbereich mit 90,3 Prozent einen noch höheren Stellenwert als für den Bevölkerungsdurchschnitt. So ist jeder zweite Leser sogar besonders an lokalen Geschehnissen interessiert. Knapp jeder dritte Wochenblattleser hat sogar ein solch gesteigertes Interesse am Geschehen vor Ort, dass er als Experte gilt und häufiger Ratschläge und Tipps gibt.

„Die Wochenblattleser sind Vorreiter eines gesamtgesellschaftlichen Trends, der aktuell in aller Munde ist“, sagt der stellvertretende BVDA-Geschäftsführer Sebastian Schaeffer. Regionale Produkte seien mittlerweile für viele und auch gerade junge Deutsche ein wichtiges Verkaufsargument. Dies reiche von der Neuentwicklung regionaler Biersorten bis hin zu lokalen Modelabels. „Heimat ist wieder in – diesen Trend können insbesondere die Anzeigenblattverlage für sich nutzen“, betont Schaeffer.

Die Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse, kurz AWA, zählt seit 1959 zu den bedeutendsten deutschen Markt-Media-Studien. Laut AWA 2017 lesen durchschnittlich 77 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung Anzeigenblätter (Weitester Leserkreis). Das sind 54,5 Millionen Menschen. 52,4 Prozent der Bevölkerung gehören zu den Lesern pro Ausgabe (LpA) – damit erreichen Anzeigenblätter mit einer Ausgabe 36,7 Millionen Menschen. 

Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V.

Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V. (BVDA) ist die Spitzenorganisation der Anzeigenblattverlage in Deutschland. Gemeinsam mit den beiden anderen Verlegerverbänden hat er seinen Sitz im Haus der Presse in Berlin. Dem BVDA gehören 222 Verlage mit insgesamt 886 Titeln und einer Wochenauflage von 64,7 Millionen Exemplaren an. Damit repräsentiert der BVDA rund 75 Prozent der Gesamtauflage der deutschen Anzeigenblätter. Anzeigenblätter sind nach BVDA-Definition Presseprodukte, die kostenlos mindestens einmal wöchentlich an die Haushalte eines festumrissenen Gebietes nahezu flächendeckend verteilt werden. Ihr Vorzug liegt in der hohen Haushaltsabdeckung sowie der großen Lokalität. Anzeigenblätter weisen im Schnitt 30 bis 40 Prozent redaktionelle Inhalte auf.

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