Donnerstag, 14. Dezember 2017


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AWA 2017: Anzeigenblattleser mit großem Gesundheitsbewusstsein und Affinität für Naturheilmittel

Berlin, (lifePR) - Anzeigenblattleser haben ein hohes Interesse an Gesundheitsthemen. Sie legen überdurchschnittlich großen Wert auf Naturheilmittel und besitzen ein ausgeprägtes Bewusstsein für die Relevanz medizinischer Vorsorgeuntersuchungen. Dies sind zentrale Ergebnisse einer Auswertung der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA), die der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) in der Broschüre „Die Anzeigenblätter in der AWA 2017“ zu seiner Herbsttagung am 19. und 20.10. in Darmstadt veröffentlicht.

In der AWA-Käufertypologie „Gesundheit und Wellness“ mit besonders hoher Ausgabebereitschaft sind die regelmäßigen Anzeigenblattleser (LpA) überdurchschnittlich stark vertreten: In dieser Gruppe stellen sie 59,4 Prozent, das entspricht 14,3 Millionen Menschen. Bei den Konsumenten, die aus gesundheitlichen Gründen auf ihre Ernährung achten müssen, sind die Anzeigenblattleser sogar mit 61,2 Prozent vertreten. „Die AWA 2017 belegt, dass Werbekunden aus dem Gesundheitsmarkt eine ideale Zielgruppe im lokalen Wochenblatt finden und Anzeigenblätter und Gesundheitsprodukte sehr gut zusammen passen“, sagt Sebastian Schaeffer, stellvertretender BVDA-Geschäftsführer und Leiter Markt- und Mediaservice. In einer kürzlich veröffentlichten Werbewirkungsstudie konnte bereits belegt werden, dass sich Anzeigenblätter sehr gut für die Bewerbung von Naturmedizinprodukten eignen.

Wie aus den Ergebnissen der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse hervorgeht, sind in der Kernzielgruppe der Käufer rezeptfreier Medikamente (OTC) fast zwei Drittel der Menschen (61,1 Prozent LpA) regelmäßige Anzeigenblattleser. Unter denjenigen, die Naturheilmittel und schonende Medikamente bevorzugen, befinden sich 57,2 Prozent Anzeigenblattleser, das sind 12,9 Millionen Menschen. Gerade bei alltäglichen gesundheitlichen Problemen greifen Anzeigenblattleser besonders häufig zu schonenden Medikamenten und Heilmitteln: So sind bei Käufern von „Mitteln gegen Gelenk- und Muskelbeschwerden“ 64 Prozent Anzeigenblattleser, bei „leichten Herz- und Kreislaufmitteln“ 67,2 Prozent und bei „Mitteln gegen Sodbrennen und Völlegefühl“ 62,7 Prozent (jeweils LpA).

Im Vergleich zur deutschsprachigen Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren besitzen Wochenblattleser darüber hinaus ein großes Bewusstsein für die Notwendigkeit medizinischer Vorsorgeuntersuchungen. Jeder zweite (57 Prozent LpA) geht regelmäßig zu solchen Untersuchungen, wenn die Gelegenheit dazu besteht. In der Gesamtbevölkerung machen nur 48,2 Prozent davon Gebrauch. Die fachliche Expertise von Apotheken wird von Anzeigenblattlesern zudem besonders hoch geschätzt: Unter den Menschen, die etwa einmal in der Woche eine Apotheke aufsuchen, sind zwei Drittel Anzeigenblattleser (67 Prozent). Auch unter denen, die dies zwei- bis dreimal im Monat tun, sind Wochenblattleser mit 65,7 Prozent noch überdurchschnittlich repräsentiert.

Neben dem diesjährigen Auswertungsschwerpunkt zu Gesundheitsthemen finden sich in der jährlich erscheinenden Broschüre „Anzeigenblätter in der AWA“ detaillierte Informationen über Leserreichweiten in verschiedensten Zielgruppen sowie Daten zur Leserschaftsstruktur, Nutzung von Anzeigenblättern und zum Konsumverhalten der Leserschaft. Die Broschüre erscheint in gedruckter und digitaler Form am 19. Oktober 2017 und kann unter info@bvda.de bestellt werden.

Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V.

Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V. (BVDA) ist die Spitzenorganisation der Anzeigenblattverlage in Deutschland. Gemeinsam mit den beiden anderen Verlegerverbänden hat er seinen Sitz im Haus der Presse in Berlin. Dem BVDA gehören 222 Verlage mit insgesamt 886 Titeln und einer Wochenauflage von 64,7 Millionen Exemplaren an. Damit repräsentiert der BVDA rund 75 Prozent der Gesamtauflage der deutschen Anzeigenblätter. Anzeigenblätter sind nach BVDA-Definition Presseprodukte, die kostenlos mindestens einmal wöchentlich an die Haushalte eines festumrissenen Gebietes nahezu flächendeckend verteilt werden. Ihr Vorzug liegt in der hohen Haushaltsabdeckung sowie der großen Lokalität. Anzeigenblätter weisen im Schnitt 30 bis 40 Prozent redaktionelle Inhalte auf.

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