Sonntag, 24. Juni 2018


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BVDM fordert geänderte Zulassungs-/Messverfahren zur Einhaltung der Lärmgrenzwerte bei Kraftfahrzeugen

Dieselgate und Lärmproblematik sind nicht vergleichbar

Köln, (lifePR) - Seit Jahren wendet sich der Bundesverband der Motorradfahrer (BVDM e.V.) gegen die aktuellen Verfahren zur Bestimmung der Geräuschemissionen bei Kraftfahrzeugen. Die derzeit geltenden Grenzwerte sind nach Ansicht des Verbandes absolut ausreichend, um zu einer deutlich verringerten Lautstärke beizutragen. Doch die Vorschriften legen nicht fest, dass die Grenzwerte über das gesamte Drehzahlband in allen Fahrsituationen gelten, sondern nur in einem eng abgesteckten Bereich. Das ermöglicht den Fahrzeugherstellern, technische Lösungen einzubauen, die außerhalb des festgelegten Messbereiches für eine erheblich höhere Lautstärke und damit eine völlig überflüssige Lärmbelastung der Umwelt sorgen ­ und zwar ganz legal. Das ist auch der entscheidende Unterschied zum Dieselgate, denn hier werden bestehende Grenzwerte durch Software umgangen.

Motorradfahrer, die völlig legale Motorräder fahren, werden aufgrund der Unterlassungen des Gesetzgebers diskriminiert und durch unsinnige Streckensperrungen ausgegrenzt. Das lehnt der BVDM mit Nachdruck ab und geht gegen Streckensperrungen auch erfolgreich juristisch vor. Gleichwohl appelliert die älteste Interessenvertretung der Motorradfahrer an alle Motorradfahrer, Rücksicht auf Anwohner zu nehmen und verantwortungsbewusst mit dem Gasgriff umzugehen. Der BVDM fordert den Gesetzgeber auf, dafür zu sorgen, dass die Lärmgrenzwerte für Kraftfahrzeuge über den gesamten Betriebsbereich vorgeschrieben und Manipulationen wirksam verhindert werden.

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