Donnerstag, 21. Juni 2018


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Vinken: "Freie Berufe wachsen weiter"

Das Institut für Freie Berufe Nürnberg (IFB) hat für den BFB die aktuelle Statistik zu den Selbststän­digen in den Freien Berufen erhoben

Berlin, (lifePR) - Zum Stichtag 1. Januar 2014 gab es in Deutschland 1.265.000 Selbstständige in den Freien Berufen. Das entspricht einem Plus von rund 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den vier einzelnen Gruppen - rechts-, steuer- und wirtschaftsberatende Freie Berufe, Freie Heilberufe, technisch natur­wissenschaftliche Freie Berufe, künstlerische Freie Berufe - fällt der Zuwachs der Selbstständigen unterschiedlich aus. Spitzenreiter sind die technisch-naturwissenschaftlichen Freien Berufe mit ei­nem Plus von 4,5 Prozent auf 233.000 Personen. Die rechts-, steuer- und wirtschaftsberatenden Freien Berufe wuchsen um 3,3 Prozent auf 344.000 Personen, gefolgt von den Freien Heilberufen mit einem Zuwachs von 3,2 Prozent auf 389.000 Personen und den Freien Kulturberufe mit einem Zuwachs von einem Prozent auf 299.000 Personen. Der Anteil der Freiberufler an allen Selbstständi­gen kletterte auf 28,6 Prozent. Damit ist heute mehr als jeder vierte Selbstständige Freiberufler. Vor zehn Jahren war nur jeder Fünfte Freiberufler.

Freiberufler sind Arbeitgeber von 2.978.500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten; dies ent­spricht einem Zuwachs von 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Auszubildenden ver­harrt mit etwa 122.500 Auszubildenden auf Vorjahresniveau. Alles in allem sind 4.618.000 Personen in den Freien Berufen tätig, 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

"Die Freien Berufe werden immer wichtiger für unsere Volkswirtschaft und für den europäischen Binnenmarkt", so BFB-Präsident Dr. Horst Vinken. Weiter erläutert er: "Das kontinuierliche Wachs­tum in den Freien Berufen belegt den Strukturwandel hin zur Dienstleistungs- und Wissensgesell­schaft. Die Dynamik ergibt sich aber auch durch technische und weitere Innovationen. Die Bürger fragen immer mehr Dienstleistungen nach, in denen das Know-How von Freiberuflern gefordert ist. Gleichzeitig fächert sich das freiberufliche Leistungsbild immer weiter auf. Neue Berufe und neue Berufsbilder entstehen, etwa im Bereich der Online-Bildung. Die klassischen Freien Berufe spezialisie­ren sich zusehend und erschließen neue Aufgabenfelder."

Beeindruckend sei die Rolle der Freien Berufe als Jobmaschine, so der BFB-Präsident: "Die Freien Berufe haben im vergangenen Jahr erneut Personal aufgestockt. Auch als Ausbilder sind sie unver­zichtbar, tragen sie doch als drittgrößter Ausbildungsbereich maßgeblich zur geringen Jugendar­beitslosigkeit sowie dem hohen Bildungsniveau in Deutschland bei." Mit Blick auf die volkswirtschaftliche Dynamik der Freien Berufe fordert BFB-Präsident Dr. Horst Vinken verlässliche Rahmen­bedingungen: "Die Freien Berufe tragen erheblich zum Wirtschaftswachstum bei. Dieser Erfolg wäre ohne die bewährten Berufszugangs- und Ausübungsregeln und Organisati­onsprinzipien, insbeson­dere die Selbstverwaltung, schlicht undenkbar."

Bundesverband der Freien Berufe

Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) vertritt als einziger Spitzenverband der freiberuflichen Kammern und Verbände die Interessen der rund 1,2 Millionen selbstständigen Freiberufler in Deutschland. Diese beschäftigen über 3,3 Millionen Mitarbeiter - darunter 122.500 Auszubildende. Gemeinsam mit ihren Mitarbeitern erwirtschaften Freiberufler einen Jahresumsatz von rund 370 Milliarden Euro. Sie steuern somit 10,1 Prozent oder jeden zehnten Euro zum Bruttoinlandsprodukt bei.

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