Donnerstag, 19. Oktober 2017


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Volksbanken und Raiffeisenbanken schützen Kundeneinlagen in vollem Umfang

Auch bankeigen Inhaberschuldverschreibungen sind abgesichert

Berlin, (lifePR) - Kunden, die ihr Geld bei Genossenschaftsbanken wie etwa Volksbanken, Raiffeisenbanken, Sparda-Banken, PSD-Banken oder Kirchenbanken angelegt haben, können seit über 70 Jahren auf eine effiziente Sicherungseinrichtung vertrauen. Einlagen und Inhaberschuldverschreibungen der Kunden schützt das erste und älteste Bankensicherungssystem Deutschlands zu 100 Prozent und ohne betragliche Begrenzung. Damit geht der Schutz der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) weit über den gesetzlichen Schutzumfang von maximal 20 000 Euro hinaus. Geschützt sind Spareinlagen, Sparbücher, Sparbriefe, Termineinlagen, Festgelder und Sichteinlagen auf Girokonten von Privatpersonen und Unternehmen. Auch Inhaberschuldverschreibungen - dies ist ungewöhnlich - fallen in den Schutzumfang der Sicherungseinrichtung. Da auch die meisten Zertifikate Inhaberschuldverschreibungen sind, schützt die Sicherungseinrichtung des BVR auch die Anleger solcher Papiere vor dem Ausfall des Emittenten, wenn dieser Mitglied der Sicherungseinrichtung des BVR ist.

Über viele Jahrzehnte hindurch hat noch nie ein Kunde einer Volksbank oder Raiffeisenbank oder einer anderen der Sicherungseinrichtung angeschlossenen Bank seine Einlagen verloren. Noch nie musste ein Anleger entschädigt werden. Nie ging eine Genossenschaftsbank in die Insolvenz. Dafür sorgt der besondere Institutsschutz, den die Sicherungseinrichtung des BVR seit 1934 praktiziert. Gemeinsam bilden alle deutschen Genossenschaftsbanken ein Sicherheitsnetz, in dem jeder für jeden einsteht. Das Entstehen einer Insolvenz ist so von vornherein ausgeschlossen, Gelder der Kunden sind stets in voller Höhe abgesichert. Die erfolgreiche Arbeit der Sicherungseinrichtung des BVR liegt auch in ihrer effizienten Präventionsarbeit begründet.

Wegen der aktuellen Finanzkrise musste bislang allerdings ohnehin keine Genossenschaftsbank um die Hilfe der Sicherungseinrichtung bitten. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken sind ein stabiler Sektor des deutschen Bankensystems und nur wenig von der Finanzkrise betroffen. Der genossenschaftliche FinanzVerbund verfügt über eine robuste Einlagenseite und ist nicht auf eine Refinanzierung über den Kapitalmarkt angewiesen. Sein Geschäftsmodell ist konservativ und auf Nachhaltigkeit ausgerichtet.

Auf das Geschäftsgebaren der Volksbanken und Raiffeisenbanken hat die Finanzmarktkrise keinen Einfluss. Volksbanken und Raiffeisenbanken stehen ihren privaten und mittelständischen Kunden weiterhin in ausreichendem Maße und zu fairen Konditionen mit Krediten zur Verfügung.

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