Donnerstag, 19. Oktober 2017


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Kunden müssen im Fokus einer guten Beratung stehen - bürokratische Auflagen vermeiden

Berlin, (lifePR) - Die rund 1.200 Genossenschaftsbanken in Deutschland stellen ihre Kunden in den Mittelpunkt ihrer Anlageberatung. Daher ist der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) bereit für Gespräche über sinnvolle Verbesserungen der gesetzlichen Bestimmungen. So müsse zum Beispiel der graue Kapitalmarkt stärker reguliert werden.

Die qualifizierten Anlageberater der Volksbanken und Raiffeisenbanken betreuen ihre Kunden und Mitglieder über viele Jahre hinweg. Sie gewährleisten, dass Kunden ein Produkt beurteilen können, das mit einem Investment verbundene Chancen-Risiko-Verhältnis einschätzen können und damit die Grundlage haben, um über ein Investment zu entscheiden. Studien und Umfragen bescheinigen den Volksbanken und Raiffeisenbanken in diesem Zusammenhang eine hohe Beratungsqualität. Im Juni dieses Jahres durchgeführte Kundenbefragungen von TNSinfratest von Juni 2009 beispielsweise zeigen für die Genossenschaftsbanken gute Ergebnisse. Danach wurden Volksbanken und Raiffeisenbanken in der Beratungsqualität zu knapp 95 Prozent mit "ausgezeichnet", "sehr gut" oder "gut" bewertet. Die neuen gesetzlichen Bestimmungen bei der Anlageberatung in Finanzinstrumenten setzen die Volksbanken und Raiffeisen-banken fristgerecht ab 1. Januar 2010 um und setzen entsprechend das Beratungsprotokoll ein.

Der BVR warnt vor einer Überregulierung der Anlageberatung. Bevor man über neue Regulierungen nachdenkt, sollten zunächst die ab 2010 geltenden umfassenden Regelungen in der Anlageberatung umgesetzt und deren Wirksamkeit beurteilt werden. Übermäßige Bürokratie sei der komplexen Aufgabe, die Kunden und Investoren durch die Kapitalmarkt-phasen dauerhaft zu begleiten, abträglich. Für eine transparente, kundengerechte Beratung werde bereits jetzt umfassend Sorge getragen. Politische Diskussionen über gesetzliche Verbesserungen sollten daher die bereits bestehenden Regulierungsvorhaben auf nationaler und auf europäischer Ebene berücksichtigen. Im Vordergrund jeder guten Beratung muss der Kunde stehen. Zusätzliche bürokratische Belastungen seien dem Kunden nicht automatisch eine Hilfe.

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