Donnerstag, 21. September 2017


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BVR teilt Konjunktureinschätzung der Konjunkturforschungsinstitute

Neuregulierung der Finanzmärkte mit Augenmaß

Berlin, (lifePR) - Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) rechnet mit einer Fortsetzung der konjunkturellen Erholung in Deutschland in diesem Jahr. Nachdem das Wachstum im ersten Quartal witterungsbedingt sehr schwach ausgefallen sein dürfte, sei im Frühjahr wieder mit einer stärkeren Dynamik zu rechnen, prognostiziert der BVR. Im weiteren Jahresverlauf sei ein moderates Wachstum der Volkswirtschaft wahrscheinlich.

Damit teilt der BVR die Einschätzung der Wirtschaftsforschungsinstitute, die in ihrer heute veröffentlichten Frühjahrsprognose mit einem Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent in 2010 rechnen. Unterstützt werde die Konjunktur durch die Erholung der Weltwirtschaft, während von der Binnenwirtschaft nur ein geringer Wachstumsimpuls ausgehen werde.

Dr. Andreas Martin, Vorstandsmitglied des BVR: "Um eine möglichst reibungsfreie Erholung der Konjunktur zu gewährleisten, ist eine angemessene Kreditversorgung erforderlich. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken leisten hierzu ihren Beitrag. Das Kreditwachstum ist unverändert solide."

Die Buchkredite der Kreditgenossenschaften an inländische Nichtbanken lagen Ende Februar um 3,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Damit erreichte das Kreditwachstum den höchsten Stand seit mehr als zehn Jahren. Im Durchschnitt der Kreditwirtschaft entwickelte sich die Kreditvergabe in den vergangenen Monaten hingegen rückläufig, der Kreditbestand lag zuletzt um 0,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Der Rückgang der Kreditbestände im Branchendurchschnitt sei größtenteils Folge des geringeren Kreditbedarfs der Unternehmen aufgrund der historisch niedrigen Investitionstätigkeit und entspreche damit dem Konjunkturverlauf, so Martin. Eine Kreditklemme liege aktuell nicht vor.

Um Engpässe bei der Kreditversorgung auch bei einer wieder stärker anziehenden Konjunktur auszuschließen, solle die Politik bei den geplanten Maßnahmen zur Neuregulierung der Finanzwirtschaft behutsam vorgehen. Die Einbeziehung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in die von der Bundesregierung angestrebte Bankenabgabe lehne der BVR unverändert ab. Als regional verankerte Mittelstandsfinanzierer seien die Genossenschaftsbanken der falsche Adressat für den geplanten Fonds zur Absicherung systemischer Risiken.

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