Bundesentwicklungsministerium und Tourismusbranche richten Runden Tisch ein

Neues Bündnis zur Bekämpfung wirtschaftlicher Fluchtursachen im Vorderen Orient und Afrika

(lifePR) ( Berlin, )
Im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wird ein Runder Tisch mit Teilnehmern aus Tourismuswirtschaft und Entwicklungsexperten ins Leben gerufen. Ziel des auf Vorschlag des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) initiierten Bündnisses ist es, gemeinsam Projekte zu erarbeiten, die den Menschen in den betroffenen Ländern vor Ort eine Arbeits- und Lebensperspektive geben.

„Wir freuen uns, dass Bundesminister Dr. Gerd Müller unseren Vorschlag aufgenommen hat, einen Runden Tisch in seinem Ministerium zu installieren und mit diesem Bündnis die Tourismuswirtschaft noch stärker mit der Entwicklungszusammenarbeit zu verknüpfen“, kommentierte BTW-Präsident Dr. Michael Frenzel. „Die Tourismuswirtschaft ist ein starker Partner für die Entwicklungspolitik. Wir entwickeln gemeinsam Perspektiven für die Menschen in den Entwicklungsländern. Nachhaltiger Tourismus schafft Arbeitsplätze und schützt die Umwelt“, so Bundesminister Dr. Gerd Müller. Eine im vergangenen Jahr veröffentlichte Studie hatte ergeben, dass allein die Reisen der Deutschen schon jetzt fast 750.000 Arbeitsplätze in Entwicklungs- und Schwellenländern sichern. 15 deutsche Touristen schaffen einen Arbeitsplatz. Zudem tragen die deutschen Touristen fast 7 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt dieser Länder bei.

Im Mittelpunkt des Arbeitsauftrages des Runden Tisches stehen touristisch hochrelevante Ziele wie Ägypten, Tunesien, Marokko und die Türkei aber auch weniger im Fokus stehende Länder wie Jordanien, Kenia, und Namibia. Insbesondere in den Maghreb-Staaten sowie der Türkei trägt der Tourismus einen hohen Teil zur Wertschöpfung im Land bei, sichert so Arbeitsplätze, hilft das Wohlstandsniveau zu heben und den Migrationsdruck zu senken. Diese positiven Effekte sollen unter Berücksichtigung und unter Zuhilfenahme entwicklungspolitischer Maßnahmen ausgebaut werden.
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