CarSharing schützt das Klima

Bundesverband CarSharing (bcs) bei Veranstaltung in München der Bayerischen Klima-Allianz beigetreten

(lifePR) ( Berlin, )
Der bcs ist am gestrigen Samstag, 23.06.2012, Mitglied der Bayerischen Klima-Allianz geworden. Stellvertretend für seine bayerischen Mitglieder, die CarSharing-Anbieter in Bayern, hat sich der bcs damit verpflichtet, die Klimawirksamkeit der CarSharing-Angebote weiter zu verbessern und dabei mit den anderen Partnern der Klima-Allianz zusammenzuarbeiten.

Mit der Unterzeichnung der "Gemeinsamen Erklärung zum Schutz des Klimas" zwischen der Bayerischen Staatsregierung und dem bcs durch den Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, Dr. Marcel Huber, und dem bcs-Geschäftsführer Willi Loose wurde die Zusammenarbeit in Sachen Klimaschutz besiegelt. Huber betonte: "Klimaschutz und Mobilität sind kein Widerspruch. Mit intelligenten und modernen Transportkonzepten kann jeder seinen Beitrag leisten. Mit unseren Partnern der Klimaallianz können wir die Herausforderungen meistern, die Klimawandel und Energiewende an uns stellen."

Die Bayerische Klima-Allianz wurde im Jahr 2004 ins Leben gerufen. Ziel ist, das Bewusstsein für das Thema Klimaschutz zu stärken, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und gemeinsame Aktionen im Sinne eines nachhaltigen Klimaschutzes anzuregen. Der Bundesverband CarSharing tritt als 19. Partner der Klima-Allianz bei. Dies geschah während einer Veranstaltung im Rahmen der Bayerischen Klimawoche im Deutschen Museum Verkehrszentrum. Die Erklärung trägt auch die Unterschrift des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und des Bayerischen Staatsministers für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Martin Zeil.

Wie in unabhängigen Studien festgestellt, leistet CarSharing wichtige Beiträge zum Klimaschutz. Aktive CarSharing- Teilnehmer

- besitzen im statistischen Durchschnitt weniger private Autos im eigenen Haushalt als vor der Zeit ihrer CarSharing-Teilnahme,
- legen weniger Kilometer in Autos (eigene oder geliehene Fahrzeuge, CarSharing-Fahrzeuge, Mietwagen etc.) zurück als vorher,
- nutzen häufiger öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad und gehen öfter zu Fuß als vorher.

Neben der Klimaentlastung tragen die CarSharing-Angebote auch dazu bei, dass knappe (Parkplatz)Flächen in den Städten frei werden und anderen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung stehen oder zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in den Wohnstraßen genutzt werden können.

Die Unterzeichnung zur Klima-Allianz fand im Rahmen einer bcs-Veranstaltung statt, in der gute Beispiele der CarSharing- Entwicklung in kleinen Städten und Gemeinden vorgestellt wurden. Diese Beispiele zeigen, dass CarSharing nicht nur Entlastungspotenzial für Großstädte besitzt, sondern auch in kleineren Städten und Gemeinden erfolgreich sein kann. Es wurden die Beispiele Vaterstetten, einer Gemeinde im Osten Münchens mit 22.000 Einwohnern, und Freising mit 45.000 Einwohnern vorgestellt. Hier sind die ehrenamtlich tätigen CarSharing-Vereine seit 20 Jahren tätig. Das Teilnehmerwachstum verläuft seitdem kontinuierlich und mit vergleichbaren Zuwachszahlen wie im bundesweiten CarSharing. Stattauto München, der größte CarSharing-Anbieter in der bayerischen Landeshauptstadt stellte sein innovatives Modell für CarSharing- Angebote in einigen Umlandgemeinden vor. Hier stellen die Gemeinden ihre eigenen Fahrzeuge außerhalb der Dienstzeiten dem öffentlichen CarSharing-Angebot zur Verfügung. Das erleichterte in diesen Gemeinden den Einstieg in ein CarSharing-Angebot. Hartmut Krietemeyer vom Münchner Verkehrs- und Tarifverbund präsentierte aktuelle Befragungsergebnisse, die zeigen, dass die Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen auch im Umland des Ballungsraumes München eine Win-win-Situation für alle Partner und die Umwelt ergibt.

Willi Loose, Geschäftsführer des bcs: "Wir haben mit dieser Veranstaltung deutlich gemacht, dass ein erfolgreiches CarSharing-Angebot in kleinen Städten und Gemeinden möglich ist und zu ähnlichen Entlastungswirkungen wie in Großstädten führt. Allerdings verlangen die gänzlich anderen Rahmenbedingungen dort andere Organisationsformen, um ein kontinuierlich wachsendes, erfolgreiches Angebot aufzubauen." Der bcs will im nächsten Schritt der Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit eine Broschüre erstellen, die Hilfestellung für die Gründung neuer CarSharing-Angebote in kleinen Städten und Gemeinden gibt.
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