Artenschutz: BBU begrüßt den Etappensieg der Petitionskampagne zur Pestizidkontrolle

Umweltministerkonferenz und Bundesregierung müssen handeln

(lifePR) ( Bonn / Berlin, )
Anlässlich der Einreichung von mehr als 70.000 Unterschriften für die Bundestagspetition zur Pestizidkontrolle und der aktuell tagenden Umweltministerkonferenz der Bundesländer, sowie vor dem Hintergrund der Veröffentlichung des neuen internationalen Artenschutzberichtes, fordert der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) von der Bundesregierung und den Bundesländern Sofortmaßnahmen für den Artenschutz. „Die Politik darf das Artensterben nicht länger ignorieren. Noch kann das Artensterben ausgebremst werden, aber dafür sind schnell wirkende Maßnahmen notwendig“, fordert das baden-württembergische BBU-Vorstands-Mitglied Gertrud Patan.

Innerhalb von nur vier Wochen haben fast 72.000 Menschen die Bundestagspetition Pestizidkontrolle (Reformierung der Risikoprüfung für Pestizide zum Schutz von Bienen und anderen Insekten) unterschrieben. Der BBU gratuliert dem Imker Thomas Radetzki, dem Initiator der Petition, zu der erfolgreichen Sammlung von Unterstützungsunterschriften.

Auf seiner Internetseite betont Thomas Radetzki: „Das Votum ist ein starkes Signal an die Politik: Es muss schnellstens gehandelt werden, um den dramatischen Verlust der Artenvielfalt zu stoppen. Dank des überwältigenden Ergebnisses kann ich mit einer öffentlichen Anhörung rechnen. Gemeinsam mit dem Team der *Aurelia Stiftung *werde ich alles daran setzen, den Erfolg zu nutzen und den Bundestag zu einer ernsthaften fachlichen Auseinandersetzung mit meinen Forderungen zu bewegen. Das bin ich den zehntausenden Mitzeichnern der Petition schuldig. Und meinen Bienenvölkern, deren Schädigung durch Pestizide ich selbst erleben musste.

In Zeiten des Insektensterbens ist es allerhöchste Zeit für strengere Sicherheitsprüfungen von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln. Deren massenhafter Einsatz in der Landwirtschaft gilt als eine der Hauptursachen für das globale Artensterben. Man kann uns nicht mehr überhören, wir sagen es laut: Bienenschädliche Pestizide haben auf unseren Feldern nichts zu suchen!“ (Quelle: https://www.pestizidkontrolle.de)

Der BBU fordert von der Bundesregierung einen zügigen, fairen und sachlichen Umgang mit der Petition zur Pestizidkontrolle. Gleichzeitig fordert der BBU, dass die Bundesländer und die Bundesregierung unverzüglich Konsequenzen aus dem neuen UN-Artenschutzbericht ziehen und umfassende Maßnahmen gegen den Flächenverbrauch, gegen die industrielle Landwirtschaft mit Massentierhaltung und Pestizideinsatz, zur Reduzierung der Müllberge und zum Schutz des Klimas ergreifen.

Weitere Informationen zur Petition „Pestizidkontrolle“ und zum neuen UN-Artenschutzbericht:

https://www.pestizidkontrolle.de

http://www.sonnenseite.com/de/umwelt/ipbes-bericht-zur-artenvielfalt.html

https://www.ufz.de/export/data/2/226932_IPBES-Factsheet.pdf

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