Altersgrenzen haben in einem Europäischen Jahr für aktives Altern keinen Platz!

(lifePR) ( Bonn, )
In einem Grundsatzpapier fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), die über ihre 109 Mitgliedsverbände rund 13 Millionen ältere Menschen in Deutschland vertritt, Altersgrenzen aufzuheben und die mit ihnen verbundene Altersdiskriminierung zu beenden.

"Altersgrenzen werden der höchst unterschiedlichen Entwicklung von Menschen nicht gerecht und sind in höchstem Maße diskriminierend. Zudem verhindern sie, dass ältere Menschen ihre Kenntnisse und Kompetenzen in die Gesellschaft einbringen können. Und das können wir uns als alternde Gesellschaft gar nicht leisten", so die Vorsitzende der BAGSO und frühere Bundesfamilienministerin Prof. Dr. Ursula Lehr.

Auf der Grundlage eines einheitlichen Bezugspunktes für die Rentenberechnung (Regelaltersgrenze) sprechen sich die Seniorenorganisationen für eine Flexibilisierung von Lebensarbeitszeiten auf freiwilliger Basis aus. Flankiert werden muss dies durch die Einführung eines - das gesamte Arbeitsleben begleitenden - Alternsmanagements in Betrieben. Starre Altersgrenzen für bestimmte Berufe stellen eine unverhältnismäßige Einschränkung des Grundrechts auf Berufsausübung dar.

Auch für den Bereich des ehrenamtlichen Engagements spricht sich die BAGSO für ein Umdenken aus.

Weiter plädieren die Seniorenorganisationen für einen erweiterten Diskriminierungsschutz im Bereich des Zugangs zu Dienstleistungen. So müssen Banken und Versicherungen zu mehr Transparenz verpflichtet werden, um ungerechtfertigte Ungleichbehandlungen erkennen und verhindern zu können.

Sie finden das Positionspapier in einer höheren Auflösung unter www.bagso.de sowie unter www.bagso.de/publikationen/positionen.html.
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