Sonntag, 22. Juli 2018


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"Musik für das Leben"

Das große Konzert der Bundesärztephilharmonie / Erlös zugunsten des Kinder-UKE

HAMBURG, (lifePR) - Große Orchesterwerke für einen guten Zweck: Die Bundesärztephilharmonie lädt zum Benefizkonzert in die Hamburger Laeiszhalle. Am Sonntag, dem 19. November 2017 spielt das Orchester, in dem zum ganz großen Teil ehemalige sowie praktizierende Ärztinnen und Ärzte aus allen Regionen Deutschlands mitwirken , Werke von Antonin Dvořák, Felix Mendelssohn Bartholdy, Michail Glinka, Satoshi Yagisawa und Don Gillis.

Das Konzert

Freuen Sie sich auf ein vielseitiges Konzerterlebnis, bei dem neben dem symphonischen Klang des Tutti auch immer wieder Percussion-Elemente an zentraler Stelle stehen. Besondere musikalische Gäste sind Christian F. Benning an der Marimba sowie das Ensemble „Persussion No. 1“. Am Pult erleben Sie die Dirigentin Elke Burkert und durch den Abend führt die charmante NDR Kultur-Moderatorin Eva Schramm.

In „Karneval“ wird ein einsamer Wanderer beschrieben, der bei Einbruch der Dunkelheit eine Stadt erreicht, in der ausgelassen Karneval gefeiert wird. Seine temperamentvolle Konzertouvertüre komponierte Antonin Dvořák 1891 und dirigierte sie im Oktober 1892 bei seinem umjubelten Einführungskonzert in die New Yorker Musikwelt in der Carnegie Hall. Der Hamburger Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy schuf seine 1. Sinfonie 1824 im Alter von nur 15 Jahren. Die federnde Leichtigkeit der Komposition wird immer wieder von dunkleren Zwischentönen durchwoben und verfügt in seiner Anlage bereits über die musikalische Herznote, die das Werk des Komponisten bestimmen sollte. „Der Erfolg war gestern Abend grösser, als ich ihn mir je hätte träumen lassen“, schrieb er nach seinem ersten Konzert 1829 in London.

In der zweiten. Konzerthälfte stehen Werke auf dem Programm, die in Hamburg selten bzw. noch nie gespielt wurden. Es erklingt die „Sinfonie über zwei russische Themen“, die Michail Glinka, „Erwecker der russischen Musik“, 1834 in Berlin komponierte, wenn auch nicht komplett. Ergänzt wurde das kraftvolle Werk über hundert Jahre später, 1937, von Wissarion Jakowlewitsch Schebalin.

Solist des Marimbakonzertes von Satoshi Yagisawa ist Christian F. Benning, ein mitreißender junger Virtuose, dessen rhythmische Sicherheit und künstlerische Ausgestaltung der von ihm gespielten Werke seinesgleichen suchen. Er sagt über das Konzert: „Ich mag die logische Struktur des Stückes und seinen großen Abwechslungsreichtum. Aber Achtung: Es ist auch extrem einprägsam. Man schwebt in akuter Gefahr, die eine oder andere Passage als Ohrwurm zu behalten...“

Mit seinem Ensemble „Percussion No.1“ kann Benning anschließend in „A Symphony for Fun 5 ½“ von Don Gillis erneut glänzen. Die Jazzsinfonie erhielt schon 1947 kurz nach ihrer Uraufführung einen Adelsschlag, als der berühmte Arturo Toscanini sie in seine Radiokonzerte mit dem NBC-Orchester aufnahm und sie einem Millionenpublikum vorstellte.

„Musik für das Leben“
Das große Konzert der Bundesärztephilharmonie
Erlös zugunsten des Kinder-UKE
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Das Orchester

Die unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Bundesärztekammer Prof. Dr. Frank-Ulrich Montgomery im letzten Jahr neu gegründete Bundesärztephilharmonie besteht fast ausschließlich aus Musikern aus ganz Deutschland, die im Hauptberuf – Ärzte sind! Was sich hier gefunden hat, sind leidenschaftliche Instrumentalisten, die auf einem fantastischen Niveau musizieren. Die einzelnen Mitglieder des circa 70 Personen starken Orchesters spielen in einer Vielzahl von Orchestern in ganz Deutschland und kommen eigens für das Konzert im Vorfeld in den Norden, um gemeinsam zu proben. Die musikalische Leitung übernimmt Elke Burkert, Sängerin und Dirigentin, Gründerin und Leiterin der Collegia-Musica-Chimgau e.V. Durch den Abend führt die Moderatorin Eva Schramm. Die Schirmherrschaft für das Konzert übernimmt Dr. Stefan Renz, Hamburger Landesvorsitzender des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands.

Zugunsten von

Der Erlös des Konzertes kommt dem Hamburger „Kinder-UKE“ zugute. Auf dem Gelände des Universitätskrankenhauses Eppendorf entsteht momentan die modernste Kinderklinik des Nordens. Hier soll fortschrittlichste medizinische Technik mit liebevoll gestalteten Räumen gepaart werden, die konsequent auf die Bedürfnisse der kleinen Patienten und ihrer Eltern ausgerichtet wird. Alle Disziplinen der Kindermedizin finden sich künftig unter einem Dach – für kurze Wege, besonders bei komplexen Krankheitsbildern und vielfältigen Untersuchungen.
Mit jeder erworbenen Eintrittskarte wird das „Kinder-UKE“ unterstützt – in doppelter Hinsicht. Die Erlöse aus dem Kartenverkauf kommen der gemeinnützigen Organisation zugute, und mithilfe der Veranstaltung in der Laeiszhalle wird zusätzlich das Augenmerk der Öffentlichkeit auf diese wichtige und wegweisende Institution gelenkt. Die beteiligten Musikerinnen und Musiker zahlen die anfallenden Kosten für Auftritt, Probezeiten und Unterkunft aus eigener Tasche.

Weitere Informationen

Die Bundesärztephilharmonie e.V. wurde am 15. August 2015 gegründet. Sie ist ein eingetragener Verein mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Hamburg-Nord. Die Bundesärztephilharmonie versteht sich ausdrücklich nicht als Konkurrenzorchester zu den mittlerweile 26 Ärzteorchestern in Deutschland, sondern als Ergänzungsangebot an die Mitwirkenden in diesen Orchestern. Einmal im Jahr werden die besten musizierenden Medizinstudenten, Ärzte und routinierte Instrumentalisten anderer Berufsgruppen zu einer etwa 5-tägigen Probenphase mit anschließendem Konzert an attraktiven Probenstätten und in attraktive Konzertsäle eingeladen. Es sollen vor allem anspruchsvolle, zu Unrecht weniger aufgeführte Werke für eine große Orchesterbesetzung auf hohem Niveau und mit wechselnden professionellen Dirigenten einstudiert und aufgeführt werden.

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