Donnerstag, 21. Juni 2018


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Kohle stoppen - Klima retten

Klimaschutz-Aktion in Mannheim / BUND Baden-Württemberg und der Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald fordern Ausstiegsfahrplan für Kohlekraftwerke

Mannheim/Stuttgart, (lifePR) - Im Vorfeld der Weltklimakonferenz im November hat der BUND am Samstag (21.10.) mit 50 Aktiven am Kohlekraftwerk in Mannheim für mehr Klimaschutz demonstriert. „Deutschland wird absehbar und mit Bestätigung der Umweltministerin die Klimaschutzziele verfehlen. Wir fordern Ehrlichkeit bei den Klimaverhandlungen und appellieren an Bundeskanzlerin Merkel sich nicht nur auf internationalen Konferenzen als Klimaschützerin zu geben und in Wahrheit im eigenen Land zu wenig für den Klimaschutz zu tun“, erklärt BUND Landesgeschäftsführerin Sylvia Pilarsky-Grosch.

Vier der fünf klimaschädlichsten Kohlekraftwerke Europas stehen in Deutschland. „In dieser Legislaturperiode muss ein Ausstiegsfahrplan für Kohlekraftwerke entwickelt werden, der einen Kohleausstieg deutlich vor 2030 beschreibt und verbindliche Umsetzungsschritte dafür vorsieht. Die dreckigsten 20 Kohlekraftwerke müssen sofort stillgelegt werden“, fordert Pilarsky-Grosch. Entschädigungen und Strukturbeihilfen darf es nur geben, wenn der Ausstieg schneller als bisher geplant vorgenommen wird.

Die Aktion in Mannheim richtet eine klare Botschaft an die Regierenden bei der Weltklimakonferenz, Beschlüsse für einen besseren Klimaschutz zu fassen und verbindliche Vereinbarungen für die Beendigung der Kohleverbrennung zu treffen. „Block 9 des Großkraftwerk Mannheim soll nach Betreiberangaben über das Jahr 2050 hinaus am Netz bleiben. Dies ist eine Kampfansage an alle, die Klimaschutz ernst nehmen. Die Betreiber stellen den eigenen Profit über das Wohl der Bevölkerung“, sagt Tobias Staufenberg, Regionalgeschäftsführer des BUND Rhein-Neckar-Odenwald.

Am Klimaaktionstag am 21. Oktober hat es deutschlandweit Aktionen (Koblenz, Mainz, Berlin, München) vom BUND und anderen Organisationen gegeben.

Am Klima-Aktionstag hat es deutschlandweit Aktionen gegeben vom BUND und anderen Organisationen gegeben. Die Aktionen richten im Vorfeld der Weltklimakonferenz die klare Botschaft an die Regierenden: "Kohle stoppen - Klima retten".

Hintergrund

Vom 6. bis zum 17. November 2017 findet in Bonn die 23. Weltklimakonferenz statt. Ein Bündnis, das Klima- und Umweltschutz-, Bürgerrechts- und kirchliche Organisationen sowie Entwicklungsverbände vereint, ruft am 4. November 2017 auf dem Münsterplatz in Bonn zur Demonstration „Klima retten – Kohle stoppen“. Das Bündnis fordert von der neuen Bundesregierung die konsequente Umsetzung des Pariser Klimaabkommens und damit einen verbindlichen Fahrplan für einen schnellen, sozialverträglichen Kohleausstieg. Tausende Menschen werden diese Forderungen bunt und friedlich auf die Straße tragen. Am 21. Oktober finden bundesweit Vorabaktionen zur Demo statt. Der BUND ruft gemeinsam mit dem internationalen Netzwerk Friends of the Earth auf, sich an den Aktionen zu beteiligen. Weitere Infos auf: https://www.klima-kohle-demo.de/

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