Verbraucher- und Wirtschaftsverbände fordern effektive Lebensmittelüberwachung

Ausstattung, Qualifikation und Zuständigkeiten müssen den Problemen angemessen sein

(lifePR) ( Bonn, )
Mehr Personal, bessere Qualifikation und eine stärkere Koordination durch den Bund fordern Verbraucher- und Wirtschaftsverbände in einer Stellungnahme zur Zukunft der Lebensmittelüberwachung. Weitere Punkte sind unter anderem eine Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie die Etablierung eines nationalen Krisenstabes mit Durchgriffsbefugnissen. Getragen wird die Stellungnahme vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL), dem Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVL), dem Deutschen Bauernverband (DBV), dem Handelsverband Deutschland (HDE) und dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).

Die Verbände liefern damit einen konstruktiven Beitrag zu den laufenden Beratungen zwischen Bund und Ländern. Grundlage der aktuellen Diskussion ist ein Gutachten des Bundesbeauftragten für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung zum Thema "Organisation des gesundheitlichen Verbraucherschutzes (Schwerpunkt Lebensmittel)".

Der Präsident des BLL, Dr. Werner Wolf, erklärt: "Eine hochqualifizierte und effizient arbeitende staatliche Lebensmittelkontrolle ist für die Wirtschaft unerlässlich! Vor diesem Hintergrund bedarf die Organisation des gesundheitlichen Verbraucherschutzes in Deutschland im Hinblick auf die Vernetzung, Koordination und Kommunikation von Bund und Ländern im Krisenfall einer strukturellen Verbesserung. Hierzu ist neben einer stärkeren Kompetenzbündelung beim Bund, z. B. in Form eines nationaler Krisenstabs, eine frühzeitige und umfassende Information der Stakeholder zwingend erforderlich."

Die gemeinsame Stellungnahme von BLL, BVL, DBV, HDE und vzbv zum Gutachten des Bundesbeauftragten für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung zum Thema "Organisation des gesundheitlichen Verbraucherschutzes (Schwerpunkt Lebensmittel)" kann unter folgendem Link abgerufen werden: http://www.bll.de/positionspapiere/.
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