Mittwoch, 25. April 2018


  • Pressemitteilung BoxID 535604

Faszination Keramik: "Deutsche Fliese-Preis 2014" geht an BDIA Innenarchitektin Agnes Morguet aus Köln für drei Bäder eines Bungalows

Berlin, (lifePR) - Der BDIA Bund Deutscher Innenarchitekten lobte 2014 zum ersten Mal exklusiv für BDIA Mitglieder in Kooperation mit dem Industrieverband keramische Fliesen + Platten e.V. den „Deutsche Fliese-Preis 2014″ aus. Gesucht waren Projekte aus allen Aufgaben- und Nutzungsbereichen, in denen Fliesen überraschend innovativ oder außergewöhnlich schön eingesetzt wurden.

Den ersten Preis vergab die Jury an BDIA Innenarchitektin Agnes Tröger-Morguet aus Köln für die Sanierung von drei Bädern (Eltern-Kind-Bäder) im Zuge eines Bungalow-Umbaus. Eine „Special Mention“ erhielt BDIA Innenarchitektin Juliane Moldrzyk vom Berliner Büro raumdeuter für die Neugestaltung eines modernen Familienbades in einem ehemaligen Bauernhaus.

1. Preis: Badsanierung Bungalow von Agnes Morguet, Köln

Der Entwurf für die Eltern-Kind-Bäder hat die Jury in seiner zurückhaltenden Qualität überzeugt. Der überlegte Umgang mit der Fliese (Agrob Buchtal), das gekonnte Spiel mit Formaten, Verlegemustern und Farben erzeugt eine hochwertige, ruhige Atmosphäre. Schiefertöne und Sand, variierende Formate und deren ebenso durchdachte wie präzise Verarbeitung, erzeugen Kontraste und eine angenehme Spannung. Durch behutsame Eingriffe in die Bausubstanz wurde darüber hinaus das Tageslicht gesteuert. Ein insgesamt stimmiges Gesamtkonzept, das aus der geringen Grundfläche das Optimum herausholt und dabei die Vielseitigkeit der Fliese dokumentiert. (587 Z incl. LZ ohne Titel)

Stimmen der Jury:

„Reduziert auf das Maximum überzeugt mich dieser Entwurf in seiner klaren Konzeption und Ausgewogenheit. Angenehme Ruhe entsteht durch das gekonnte Spiel mit den Fliesen, die diesen Raum prägen und ihn dennoch lebendig wirken lassen. Einfach zeitlos schön – tiles at it’s best!″
Sylvia Leydecker, Vizepräsidentin BDIA

„Mir gefällt an dem Entwurf die moderne, zeitlos-elegante Gestaltung, die aber im Detail ein feines Spiel der Fliesen-Formate und -Verlegung (Halbverband und Kreuzfuge)zeigt. Der Mix aus dunklen 'Schiefer'-Bodenfliesen sowie hellen Wandfliesen sorgt dabei für angenehme Kontraste und Spannung. Ein rundes Konzept, das sich für viele Bäder adaptieren ließe.“
Brit Dieckvoss, Redaktion + Projektleitung arcade

„Der Umbau des nur 6 qm großen Bades ist ausgesprochen gut gelungen. Mit sehr viel detaillierter Sorgfalt ging die Innenarchitektin mit den Materialien, Farben und der Fliesenauswahl um. Die Kombination der Großformate mit dem Mosaik sowie das Spiel mit den Verlegemustern an Wand und Boden macht die ruhige und elegante Farbwahl interessant. Die Beleuchtung ist dezent, das neue, große Fenster bringt viel Tageslicht in den Raum. Durch die Reduzierung von Farben und Materialien ist ein `großes´ kleines und elegantes Badezimmer entstanden.″
Kristina Lopes, RAISERLOPES Architekten//Innenarchitekten

„Klein aber fein! - und überzeugend in allen Aspekten: Die Gestaltung von drei neuen Bädern im Rahmen einer Bungalow-Sanierung ist eine runde Sache. Diese Bad-Planung ist stimmig bis ins kleinste Detail und nicht nur auf die Oberfläche beschränkt. Sie ist "Innen + Architektur" (Änderung der Fenster, Vergrösserung für Dusche). Und sie zeigt die Vielseitigkeit und die Zeitlosigkeit des Materials Fliese.″
Sophie Green, sophie green interior architecture

2. Special-Mention: Badsanierung Bauernhaus von Juliane Moldrzyk, raumdeuter, Berlin

Das wohnliche Bauernhaus-Bad erhält eine Special Mention. Die Geradlinigkeit des Bades, die sorgfältige Ausarbeitung und die Einarbeitung des dekorativen Fliesenteppichs überzeugten die Jury in Ihrer Auswahl. Die Fliese (Zahna) wird hier minimalistisch und dekorativ zugleich eingesetzt. (279 Z incl. LZ ohne Titel)

Jens Fellhauer, Geschäftsführer des Industrieverbands Keramische Fliesen + Platten e.V., resümiert den Gestaltungswettbewerb aus Sicht der deutschen Fliesenhersteller: „Der Wettbewerb hat gezeigt, dass viele Innenarchitekten das Material Keramik gezielt für die individuelle Gestaltung von Wand und Boden einsetzen. Möglich wird dies durch eine bislang nicht gekannte Vielfalt an Formaten, Oberflächen und Dekoren. Zudem bieten keramische Oberflächen wichtige funktionale Eigenschaften – z.B. als wohngesundes, weil raumluftneutrales Belagsmaterial, z.B. als Material der Wahl für barrierefreie Bad- und Wohnkonzepte – oder als idealer Wärmeleiter auf der Fußbodenheizung. Wir freuen uns also auf die weitere Zusammenarbeit mit ambitionierten Innenarchitekten und Raumplanern.“

Über den Wettbewerb:

Teilnehmer der Jury waren Sylvia Leydecker, Vizepräsidentin BDIA; Jens Fellhauer, Industrieverband keramische Fliesen + Platten e.V.; Brit Dieckvoss, Redaktion + Projektleitung arcade; Sophie Green, sophie green interior architecture; Kristina Lopes, RAISERLOPES Architekten//Innenarchitekten.

Voraussetzung für eine Projekteinreichung war die Verwendung von Fliesen der Hersteller des Industrieverbands keramische Fliesen + Platten e.V.: Agrob Buchtal / Engers / Jasba / Kerateam / Klingenberg / Nordceram / Gepadi / Norddeutsche Steingut / Steuler / Ströher / Villeroy & Boch Fliesen / Zahna Fliesen.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Handwerkskammer Potsdam informiert zu Jubiläen im Monat Mai

, Medien & Kommunikation, Handwerkskammer Potsdam

Betriebsjubiläen 55-jähriges Bestehen Friseurmeis­ter Peter Wiedenhöft, Baruth/Mark, 1. Mai 40-jähriges Bestehen Autohaus Uwe Lambeck GmbH,...

Symposium zur Geschichte der Siebenten-Tags-Adventisten in Europa

, Medien & Kommunikation, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland / Süddeutscher Verband KdöR

Vom 23. bis 26. April findet an der Theologischen Hochschule Friedensau ein Symposium zur Geschichte der Siebenten-Tags-Adventisten in Europa...

Erstes Fazit nach 100 Tagen im Amt

, Medien & Kommunikation, Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V.

Nach dem Willkommen kommen Integration und Teilhabe. Nach 100 Tagen im Amt als Zuständige für die Evangelische Flüchtlingsarbeit in der Prälatur...

Disclaimer