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Pressemitteilung BoxID: 709901 (Bund der Deutschen Landjugend (BDL))
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Zukunft im Blick?

BDL fordert Jugendbeteiligung bei der Arbeit der Gleichwertigkeitskommission

(lifePR) (Berlin, ) „Jugendliche in Deutschland sind von ungleichwertigen Lebensverhältnissen besonders betroffen“, stellt Sebastian Schaller fest. Der Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) e.V. begrüßt daher, dass dieses für junge Menschen wichtige Thema endlich angepackt wird.

„Die Zeit drängt“, so Schaller. Deutschland brauche dringend einen für Jugendliche spürbaren Perspektiv-Ruck. Er ermutigt Bundesinnenminister Horst Seehofer, der eine Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ auf Bundesebene auf den Weg bringen will, dran zu bleiben, auch wenn die Einberufung dieser Kommission vom Kabinett der Bundesregierung vertagt wurde.

„Bei diesem Thema darf Jugend nicht wie beim Koalitionsvertrag ausgegrenzt werden. Wir fordern und erwarten, mit Sitz und Stimme beteiligt zu werden“, führt er mit Blick auf die Besetzung der geplanten Kommission und die vorgesehene Gestaltung der Arbeitsgruppen fort. Zu oft werde über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden, die zukünftig in unserer Gesellschaft Verantwortung übernehmen sollen, sagt der BDL-Bundesvorsitzende. Das kann und will der größte Jugendverband im ländlichen Raum gerade bei diesem Thema nicht gelten lassen.

„Für die Zukunft ländlicher Regionen ist es von grundlegender Bedeutung, ob junge Menschen für sich bereits frühzeitig eine Lebensperspektive auf dem Land sehen oder ob sie diese resigniert abschreiben“, stellt der BDL-Vorsitzende nachdrücklich fest. Denn eins sei klar: „Im Jugendalter verwurzelt sich jeder mit seiner Heimat - oder eben auch nicht.“

Die ehrenamtlich Aktiven im BDL haben genug von Lippenbekenntnissen. Der Jugendverband will, dass die Bundesrepublik Deutschland allen jungen Menschen nach Schule, Ausbildung oder Studium eine attraktive Zukunft in den ländlichen Räumen bietet. „Das haben wir im Rahmen der Demografiestrategie der Bundesregierung gefordert und das werden wir auch hier mit großer Expertise bis ins Detail wiederholen“, kündigt Sebastian Schaller an.

„Wir, und damit meine ich nicht nur unsere Mitglieder, sondern auch die anderen demokratischen Jugendverbände, haben klare Vorstellungen, wie die sozioökonomischen und virtuellen Rahmenbedingungen, wie politische Teilhabe für junge Menschen in den ländlichen Räumen und städtischen Gebieten auszusehen hat“, so Sebastian Schaller. „Dieses Wissen wollen wir nicht für uns behalten, sondern bringen es gern in die Gleichwertigkeitskommission ein, sofern wir genügend beteiligt werden“, sagt der BDL-Vorsitzende - überzeugt davon, dass genau das geschehen wird.

Bund der Deutschen Landjugend (BDL)

Der BDL wird gefördert durch das BMFSFJ, das BMEL, die Landwirtschaftliche Rentenbank, das DFJW und das DPJW.
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