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Pressemitteilung BoxID: 540978 (Bund der Deutschen Landjugend (BDL))
  • Bund der Deutschen Landjugend (BDL)
  • Claire-Waldoff-Str. 7
  • 10117 Berlin
  • http://www.landjugend.de
  • Ansprechpartner
  • Carina Gräschke
  • +49 (30) 31904-258

BDL fordert Perspektivwechsel

Für mehr und bessere Beteiligung

(lifePR) (Berlin, ) "Wer A sagt, muss auch B sagen. Wer Zukunft will, muss junge Menschen, die sich für ihre Region engagieren, auch unterstützen - ganz gleich, ob sie laut sind oder auffallen", so Kathrin Funk. Die Vorsitzende des Bundes Deutschen Landjugend (BDL) fordert ein gesellschaftliches Umdenken. Statt Jugend eher als Problem zu betrachten und sie ordnungspolitisch einzuengen, sei Parteinahme und Unterstützung für junge Menschen nötig. "Nur über Akzeptanz ist eine Integration und damit eine Beteiligung von jungen Menschen möglich", betont sie.

"Wir müssen weg von der Jammerei über die Probleme, die Jugendliche machen, hin zu den Bedürfnissen, Interessen und Problemen, die junge Leute haben", so die Vorsitzende des größten Jugendverbandes im ländlichen Raum. Wenn junge Menschen ein Angebot in ihrer Region organisieren, brauchen sie keine Steine im Weg, sondern verdienen Anerkennung und Unterstützung. Auch wenn es sich um Landjugendfeten oder Wettbewerbe handelt, die leise keinen Spaß machen. Denn dabei erlangen sie nicht nur organisatorische, finanzielle und praktische Kompetenzen im Projektmanagement, sondern tragen zu kultureller Ausprägung und Vitalität ihrer Heimat bei.

"Nur damit mich niemand falsch versteht: Wir fordern keinen Freifahrtschein für rücksichtsloses Verhalten, sondern Entfaltungsspielräume und Verständnis. Wir brauchen einen Paradigmenwechsel. Statt pauschaler Verurteilung unserer Jugendkultur brauchen wir Verständnis. Denn eins ist klar: Nur die Dörfer sind zukunftsfähig, in denen junge Leute leben und sich engagieren. Das muss zu sehen und zu hören sein", macht Kathrin Funk deutlich. Dazu gehört auch, die Gesellungsformen junger Menschen zu akzeptieren, ihnen Freiräume und Zeit zu geben.

"Weil lange Fahrtzeiten hinzukommen, bleibt davon in ländlichen Regionen noch weniger übrig als anderswo. Bei uns liegen Familie, Wohnort, Schule, Freunde und Freizeitort oftmals weit auseinander", begründet Funk die Forderung ihres Jugendverbandes, für bürgerschaftliches Engagement junger Menschen in ländlichen Regionen gesonderte Freistellungstatbestände anzuerkennen.

Zugleich warnt sie davor, Kinder und Jugendliche in einen Topf zu werfen. "Die Bedürfnisse und Anforderungen der heutigen Jugendlichen unterscheiden sich deutlich von denen der Kinder und brauchen andere Unterstützung", sagt die BDL-Bundesvorsitzende.

Der Bund der Deutschen Landjugend hat seine Forderungen zu mehr und besserer Beteiligung junger Menschen in einem Grundsatzpapier zusammengetragen, das unter www.landjugend.de zu finden ist.

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