Rio plus 20: Hilfswerk für Vorreiterrolle Deutschlands

Bilanz 2011: Zweitbestes Ergebnis der letzten 10 Jahre

(lifePR) ( Berlin/Stuttgart, )
Brot für die Welt" hat an die Bundesregierung appelliert, neue Allianzen für einen schnelleren Übergang hin zu einer ressourcen- und energieeffizienten Wirtschafts- und Lebensweise zu schmieden. "Deutschland spielt hier nicht erst seit der Energiewende eine gewisse Vorreiterrolle", sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel in Berlin. "Wir brauchen neue Allianzen zwischen klimapolitisch ambitionierten Regionen und Ländern wie Europa, Südkorea, Mexiko und Ländern, die bereits unter dem Klimawandel leiden wie Bangladesch", erklärte die Direktorin des evangelischen Hilfswerks eine Woche vor Beginn des Klimagipfels Rio plus 20 bei der Vorlage der Jahresbilanz 2011. Sie dankte für das Vertrauen der Spenderinnen und Spender und hob hervor, dass "Brot für die Welt" mit 56,3 Millionen Euro das zweitbeste Spendenergebnis der letzten zehn Jahre erreicht hat.

Eine "Allianz der Willigen" könne Schwellenländer wie Südafrika, China, Indien und Brasilien ermutigen, nicht die Fehler der alten Industrieländer zu wiederholen. Den Verlierern des Klimawandels bleibe nicht mehr viel Zeit. "In Bangladesch verlassen schon heute jeden Tag Tausende Menschen aufgrund des steigenden Meeresspiegels und der versalzenden Felder die Küstenregionen und ziehen in die Städte", so Füllkrug-Weitzel. Die Gerechtigkeit der Weltgesellschaft entscheide sich an der Situation der Ärmsten: "Für Millionen Menschen haben sich die Lebensbedingungen aufgrund von Klimawandel, Bodenerosion, Wassermangel und Landraub verschlechtert."

"Brot für die Welt" präsentierte in Berlin die Bilanz für 2011. Im vergangenen Jahr erhielt das evangelische Hilfswerk 56,3 Millionen Euro an Spenden und erzielte damit das zweitbeste Ergebnis der letzten zehn Jahre. "Wir danken allen Spenderinnen und Spendern für ihre große Hilfsbereitschaft", sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel. Von den Spenden flossen 46,3 Millionen Euro in die Arbeit der 968 Projekte. Den Schwerpunkt bildete die Sicherung der Ernährung, vor allem die Förderung nachhaltiger kleinbäuerlicher Landwirtschaft, besonders angesichts des Klimawandels. Die meisten Spenden gingen nach Afrika. Vier Millionen Euro waren für die Hilfe bei Katastrophen bestimmt, vor allem bei der Dürre in Ostafrika.

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