Barockspezialisten, Hammerklavier und Haydns Esprit

(lifePR) ( Bremen, )
Barockbögen, Naturhörner und ein Hammerklavier – beim 3. Philharmonischen Konzert der Bremer Philharmoniker erklingen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Xaver Dussek wie zu deren Lebzeiten. Barockspezialist Marco Comin, der anstelle des ursprünglich angekündigten Vaclav Luks die musikalische Leitung übernehmen wird, gilt als Experte für die sogenannte historisch informierte Aufführungspraxis und präsentiert als besonderen Höhepunkt des Programms das Konzert für Klavier und Orchester D-Dur von Joseph Haydn mit Andreas Staier am Hammerklavier.

Andreas Staier ist für seine akribische Herangehensweise bekannt, wenn es darum geht, Werke unter Berücksichtigung der historischen Situation ihrer Entstehungszeit zu interpretieren. Als Cembalist und Pianist arbeitet Staier mit renommierten Instrumentenbauern zusammen, um dem speziellen Klang, den sich die Komponisten für ihre Werke vorgestellt haben, möglichst nahe zu kommen. So wird eigens für dieses Konzert ein Nachbau eines Hammerklaviers aus der Werkstatt des legendären Klavierbauers Conrad Graf vom niederländischen Klavierrestaurator Edwin Beunk zur Verfügung gestellt. Staier freut sich nicht nur auf das besondere Instrument, sondern auch darauf, seine Liebe zu Joseph Haydn mit dem Publikum zu teilen. „Haydns Idiom ist von einer solchen Klarheit und Schnelligkeit, die es der Musik erstmals ermöglichen, humorvoll zu sein. Haydns Allegri blitzen vor Esprit“, so Andreas Staier, „Je älter ich werde, desto größer wird meine Beglückung darüber, dass Joseph Haydn gelebt hat.“

Vorab widmen sich die Bremer Philharmoniker der zu Unrecht wenig bekannten Symphonie B-Dur des tschechischen Komponisten Franz Xaver Dussek und beenden das Konzert mit der Symphonie Nr. 36 von Dusseks engem Freund Wolfgang Amadeus Mozart. Diese als „Linzer“ bekannt gewordene Symphonie gilt nicht nur auf Grund ihrer nur wenige Tage dauernden Entstehungszeit als kompositorische Sensation, sondern vor allem durch ihren spritzigen Ideenreichtum, mit dem sich Mozart auf neue Wege begab.
 
Das Programm
 
Franz Xaver Dussek (1731-1799)
Symphonie B-Dur, Altner Bb3
Allegro e vivo
Andante
Minuetto
Allegro assai
Entstanden wahrscheinlich in den 1760er Jahren

Joseph Haydn (1732-1809)
Konzert für Klavier und Orchester D-Dur Hob. XVIII:11
Vivace
Un poco Adagio
Rondo all’Ungarese. Allegro assai
Komponiert zwischen 1780 und 1784

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Symphonie Nr. 36 C-Dur KV 425 („Linzer“)
Adagio – Allegro spiritoso
Andante
Menuetto
Presto
Komponiert Ende Oktober / Anfang November 1783; Uraufführung am 4. November 1783 in Linz
 
Andreas Staier, Hammerklavier
Marco Comin, Dirigent

Es spielen die Bremer Philharmoniker.

WAS          
Fundamente
3.Philharmonisches Konzert der Bremer Philharmoniker
  
WANN       
Sonntag, 17. November 2019, 11 Uhr
Montag, 18. November 2019, 19:30 Uhr

WO            
Konzerthaus Glocke
Domsheide 4/5
28195 Bremen
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