Donnerstag, 23. Februar 2017


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International Graduate School of Heritage Studies komplettiert als fünfte Klasse das BTU Nachwuchsförderprogramm

BTU unterstützt die gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses mit Zielvereinbarung

(lifePR) (Cottbus, ) Am 17. März 2010 unterzeichnen BTU-Präsident, Prof. Dr. Walther Ch. Zimmerli, und UNESCO Chair in Heritage Studies, Prof. Dr. Marie-Theres Albert, eine Vereinbarung zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung, die im Rahmen der "International Graduate School of Heritage Studies at Cottbus University" begabte Hochschulabsolventen innerhalb von drei Jahren (2010-2012) zur Promotion führen soll.

Die Einführung der "International Graduate School of Heritage Studies" an der BTU Cottbus entspricht den aktuellen hochschulpolitischen Forderungen nach einer stärker strukturierten Doktorandenausbildung. Die Graduiertenschule ermöglicht eine thematisch gezielte, interdisziplinär angelegte, strukturierte Ausbildung. Das PhD-Programm bezieht dabei das UNESCO UNITWIN Netzwerk sowie weitere internationale Forschungsnetzwerke ein, wodurch die Attraktivität der Universität als Lehr- und Forschungsstandort erhöht werden soll.

Hintergrund

Die International Graduate School of Heritage Studies ist eine von insgesamt fünf Fachklassen, die im Rahmen der internationalen Graduiertenschule an der BTU Cottbus folgende Forschungsprojekte bearbeiten:

Klasse A: ZUSYS - Dependable Hardware / Software Systems, Prof. Dr.-Ing. Heinrich Vierhaus

Klasse B: Historische Baukultur, Prof. Dr.-Ing. Klaus Rheidt

Klasse C. Fertigungsgerechtes Design mit strukturierten Halbzeugen - "Destrukt", Prof. Dr.-Ing. Vesselin Michailov

Klasse D: Angewandte Ökosystemforschung und Landschaftswandel, PD Dr. Thomas Raab

Klasse E: International Graduate School of Heritage Studies, Prof. Dr. Marie-Theres Albert

Diese fünf Klassen bilden zusammen die Internationale Graduiertenschule an der BTU Cottbus. Sie werden jeweils mit 200.000€ im Jahr aus Mitteln des brandenburgischen Wissenschaftsministeriums im Rahmen einer Zielvereinbarung vergeben, die das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und die BTU am 18. Dezember 2009 für eine zweite Förderperiode (2010-2012) gemeinsam unterzeichnet haben. Das Land stellt diese Mittel bereit, um vornehmlich Doktorandenstipendien zu finanzieren und unterstützt damit die Nachwuchsförderung an der Universität nachhaltig. Ein wesentlicher Vorteil der internationalen Graduiertenschule ist der hohe Grad an Transdisziplinarität in Forschung und Ausbildung, der durch die fachübergreifende Zusammensetzung der beteiligten Lehrstühle gegeben ist. Neben der vertieften Bearbeitung fachspezifischer Themen wird auf die Verbindung mit technischen und naturwissenschaftlichen Fragestellungen ebenso Wert gelegt, wie auf ökonomische, geistes- und sozialwissenschaftliche Herangehensweisen.

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