Europäisches Forschungsprojekt startet an der Hochschule Lausitz

(lifePR) ( Senftenberg, )
Zum Auftakttreffen werden die Teilnehmer des von der Hochschule Lausitz koordinierten neuen EU-Forschungsprojektes "Nanodetector" am Donnerstag, 14., und Freitag, 15. Juni 2012, an der Hochschule Lausitz (FH) in Senftenberg erwartet.

Das Kick-off-Meeting beginnt am 14. Juni um 9:00 Uhr in der Fakultät für Naturwissenschaften im Laborgebäude Biotechnologie (Gebäude 15, Raum 15.131) auf dem Campus der Hochschule Lausitz in Senftenberg. Der Präsident der Hochschule Lausitz, Prof. Dr. Günter H. Schulz, hält um 9:10 Uhr ein Grußwort.

Die Vertreter der Medien sind zu dieser Veranstaltung mit internationalen Teilnehmern (14. Juni, 9-18 Uhr; 15. Juni, 9-16 Uhr) willkommen. Um Anmeldungen im Dekanat der Fakultät für Naturwissenschaften (Tel.: 03573 85-801; E-Mail: Sylvia.Schumacher hs-lausitz.de) wird gebeten.

Die Teilnehmer am Kick-off-Meeting kommen aus folgenden Institutionen beziehungsweise Unternehmen:

Arbeitsgruppe Nanobiotechnologie der Hochschule Lausitz unter Leitung von Prof. Dr. habil. Vladimier M. Mirsky (Projektkoordinator) Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften ISAS e.V.; Dortmund/Deutschland Imperial College of London; London/Großbritannien Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT; St. Ingbert/Deutschland HIT Sro, KMU aus Tschechien PHASIS Sarl, KMU aus Genf/Schweiz MIVITEC GmbH, KMU aus Sinzing/Deutschland OPTOLITA UAB, KMU aus Vilnius/Litauen Upperton Limited, KMU aus Nottingham/Großbritannien MBN Nanomaterialia Spa, KMU aus Carbonera/Italien

Erwartet wird auch von der EU eingesetzter technischer Projektberater, der das Projekt fachlich begleiten soll.

Für das Kick-off-Meeting sind folgende Inhalte geplant:

- Vorstellung/Präsentation aller Projektteilnehmer bezüglich ihrer Erfahrungen, Mittel und Methoden, die sie in das Projekt einbringen können
- Vorstellung und Diskussion der einzelnen Arbeitspakete des Projektes zur Entwicklung des Analysegerätes "Nanodetector"
- Diskussion und Abstimmung über die Öffentlichkeitsarbeit und Mitarbeit des Konsortiums im EU-weiten Netzwerk "NanoSafetyCluster"

Informationen zu dem von der Hochschule Lausitz koordinierten großen europäischen Forschungsprojekt "Nanodetector"

Die Arbeitsgruppe Nanobiotechnologie unter Leitung von Prof. Dr. habil. Vladimir M. Mirsky hat bereits zum zweiten Mal innerhalb der letzten fünf Jahre ein großes Projekt im europäischen Forschungsrahmenprogramm eingeworben.

Nach der erfolgreichen Teilnahme am Projekt RaSP (2007 - 2010) nimmt die Arbeitsgruppe ab Juni 2012 am Projekt "NANODETECTOR- Hochempfindlicher plasmonischer Nachweis einzelner Nanopartikel" im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm nicht nur teil, sondern koordiniert auch das Projekt - ein Novum für die Hochschule und eine internationale Anerkennung ihrer exzellenten Forschung. Das KMU-orientierte Verbundforschungsprojekt hat die Entwicklung und Testung von Technologien zum Nachweis und der Analyse einzelner Nanopartikel in komplexen Umgebungen zum Ziel.

Dafür soll ein neues experimentelles Phänomen genutzt werden, das kürzlich von einem der Projektpartner entdeckt wurde: Einzelne Objekte, die kleiner sind als die Länge der (Licht)welle, die auf sie trifft, bleiben normalerweise unsichtbar, können aber messbare optische Signale in der Oberflächenplasmonenresonanz-Mikroskopie hervorrufen. Das eröffnet die einzigartige Möglichkeit des hochempfindlichen online-Nachweises von Nanopartikeln. Die Technologie soll in einem kompakten Gerät umgesetzt werden, das mit flüssigen und gasförmigen Proben getestet wird und für verschiedene praxiswichtige analytische Aufgaben einsetzbar ist. Das System eignet sich für die Umweltüberwachung bei der Produktion und Anwendung von Nanopartikeln und Nanomaterialien. Im Rahmen des Nanodetector-Projektes wird diese Methode von Herstellern für Nanopartikel und Nanopartikel-basierten Materialien zur Überwachung der Nanopartikel am Arbeitsplatz und in den Abfallprodukten sowie zur Ermittlung der Nanopartikel-Freisetzung während der Alterung Nanopartikel-basierter Materialien erprobt.

Teilnehmer des Projektes mit einer Laufzeit vom 1. Juni 2012 bis 30. November 2015 sind Forschungseinrichtungen sowie kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland, Großbritannien, Tschechien, Litauen, Italien und der Schweiz. Die EU stellt dafür Fördermittel in Höhe von fast drei Millionen Euro zur Verfügung.
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