Bundeswirtschaftsministerium fördert mit 285.000 Euro BTU-Forschung zur Weiterentwicklung der Klebtechnik am Lehrstuhl für Stahl- und Holzbau von Prof. Dr. Hartmut Pasternak

Klebtechnik bietet Füge-Möglichkeiten, die die herkömmlichen Verfahren Schrauben und Schweißen nicht leisten können

(lifePR) ( Cottbus, )
Mit der Bewilligung von 285.000 € vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) wurde über die AIF- Mitgliedsvereinigung FOSTA das für zwei Jahre geplante Forschungsprojekt "Entwicklung eines Eurocode-basierten Bemessungskonzeptes für Klebverbindungen im Stahlbau" am Lehrstuhl für Stahl- und Holzbau von Prof. Pasternak bewilligt.

Die klassischen Fügetechniken im Stahlbau, also das Schrauben als lösbares Verbindungsmittel und das Schweißen als nicht-lösbare Verbindung, haben im Laufe der Zeit immer wieder Weiterentwicklungen erfahren, jedoch bleiben grundsätzlich die Probleme und Einsatzschranken dieser Fügeverfahren bestehen. Die Anwendung der Klebtechnik kann hier Abhilfe schaffen.

Die klassischen Fügetechniken im Stahlbau - Schrauben als lösbare und Schweißen als nichtlösbare Verbindung - haben im Laufe der Zeit immer wieder Weiterentwicklungen erfahren und sind durch Normen geregelt. Jedoch bleiben grundsätzlich Einsatzschranken und Probleme dieser Fügeverfahren bestehen. Die Klebtechnik kann hier Abhilfe schaffen. Voraussetzung dafür ist aber, dass endlich ein Bemessungskonzept für Klebverbindungen erarbeitet wird. Hier setzt das Forschungsprojekt an.

In Versuchen sollen Maßstabs- und herstellungsbedingte Effekte, Feuchtigkeits- und Temperaturauswirkungen sowie Alterungseffekte auch an größeren Bauteilen simuliert und rechnerisch erfasst werden. Die experimentellen Untersuchungen werden teilweise in dem von der DFG begutachteten, begehbaren Klimaraum (Standort FMPA) durchgeführt. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse werden nicht nur von Wissenschaftlern der BTU genutzt, sondern stellen auch die Basis für die Untersuchungen des Projektpartners, dem Institut für Schweiß- und Fügetechnik der TU Braunschweig, dar.

Durch die Bewilligung des Forschungsvorhabens ist das Bauingenieurwesen der BTU im engen deutschen Forschungswettbewerb ein weiteres Mal vertreten. Weiterhin handelt es sich bei dem Projekt um ein direktes Anschlussprojekt im dem jungen Fachbereich "Kleben im Stahlbau", wodurch sich die BTU erneut als Innovationsstandort für Forschung etabliert.
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