Rund 8,2 Milliarden Euro Monatsumsatz an der Börse Stuttgart

Intensiver Handel aufgrund erhöhter Marktdynamik / Starke Zuwächse bei verbrieften Derivaten und Exchange Traded Products

(lifePR) ( Stuttgart, )
Im Oktober 2014 hat die Börse Stuttgart nach Orderbuchstatistik rund 8,2 Milliarden Euro umgesetzt. Damit war der Oktober in diesem Jahr der Monat mit dem höchsten Handelsvolumen seit Januar. Im Vergleich zum Vormonat legte der Umsatz aufgrund von ausgeprägten Marktbewegungen um rund 23 Prozent zu. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg das Handelsvolumen im Oktober um rund 9 Prozent.

Die größten Zuwächse wurden im Handel mit verbrieften Derivaten verzeichnet - der Umsatz stieg gegenüber dem Vormonat um rund 37 Prozent auf über 4 Milliarden Euro. Der Umsatz bei Anlageprodukten wuchs dabei um rund 25 Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro. Im Handel mit Hebelprodukten stieg das Volumen gegenüber dem Vormonat um rund 48 Prozent auf fast 2,3 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresmonat belief sich der Zuwachs sogar auf rund 85 Prozent.

Im Aktienhandel lag das Handelsvolumen im Oktober mit über 1,2 Milliarden Euro rund 17 Prozent über dem Wert vom September. Dabei entfielen rund 882 Millionen Euro auf Inlandsaktien, Auslandsaktien steuerten rund 369 Millionen Euro zum Gesamtumsatz bei.

Der Anleihenhandel verzeichnete im Oktober einen Umsatz von mehr als 1,7 Milliarden Euro und verblieb damit auf niedrigem Niveau. Der größte Teil des Handelsvolumens entfiel mit rund 1,1 Milliarden Euro auf Unternehmensanleihen.

Bei Exchange Traded Products (ETPs) stieg das Handelsvolumen gegenüber dem Vormonat um über 49 Prozent auf rund 1 Milliarde Euro. Ein ähnlich hohes Umsatzniveau wurde in dieser Anlageklasse zuletzt im August 2011 erreicht. Der Handel mit Investmentfonds trug im Oktober knapp 126 Millionen Euro zum Gesamtumsatz bei - ein Plus von rund 40 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

Hinweise zur Monatsstatistik:

Zum 1. Juli 2014 hat die Börse Stuttgart ihre Auswertungen zur Erstellung der Monatsstatistik verändert. Daraus ergeben sich einige neue Unterkategorien, die eine Vergleichbarkeit mit Vorjahreszeiträumen nicht mehr zulassen. Diesbezügliche Felder sind in der Tabelle mit "n.a." gekennzeichnet.

Bei Anleihen beruht die neue Kategorisierung im Wesentlichen auf einer genaueren Unterscheidung nach Emittentengruppen.

Bei verbrieften Derivaten entspricht die Kategorisierung exakt der Produktklassifizierung des Deutschen Derivate Verbands (DDV): Faktor-Zertifikate, strukturierte Anleihen und Bonitätsanleihen werden jetzt als separate Kategorien ausgewiesen.

Die Monatsstatistik der Börse Stuttgart wird auf Basis des Orderbuchumsatzes ausgewiesen. Damit werden alle Umsätze der gehandelten Wertpapiere für jeden Handelstag nachvollziehbar und überprüfbar dokumentiert. Die Erfassung der Wertpapiergeschäfte nach Orderbuch wird von allen intermediär gestützten deutschen Börsenplätzen angewendet und dient als Vergleichsbasis der Handelsumsätze. Für die Anlageklasse der verbrieften Derivate ermittelt die Börse Stuttgart zudem die Handelsumsätze nach ausgeführtem Kundenordervolumen und übermittelt diese an den Deutschen Derivate Verband (DDV). Damit ist die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Handelsplätze auch bei verbrieften Derivaten gewährleistet.
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