Montag, 16. Juli 2018


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Filmpremiere mit Regisseurbesuch

Regisseur Tobias Müller präsentiert im Filmzentrum Bären "SauAcker"

Böblingen, (lifePR) - Der Dokumentarfilm "SauAcker" feiert an Fronleichnam Premiere in den Böblinger Kinos. Regisseur Tobias Müller präsentiert seinen sympathischen Dokumentarfilm über eine Vater-Sohn-Beziehung, die durch die ökonomische Notlage des familieneigenen, schwäbischen Landwirtschaftsbetriebs auf eine harte Probe gestellt wird.

Am 26. Juni startet Tobias Müllers Film "SAUACKER" in den deutschen Kinos. Bereits eine Woche vor dem Bundesstart, am Donnerstag, den 19. Juni, findet die Premiere in Anwesenheit des Regisseurs in den Böblinger Kinos statt.

Die Vorstellung beginnt um 20:30 Uhr. Im Anschluss wird der Regisseur der Dokumentation über die Hintergründe des Films erzählen und auch für Fragen des Publikums zur Verfügung stehen. Tobias Müller lebt in Berlin und hat an der Filmhochschule auf Kuba und der Filmakademie Ludwigsburg Regie studiert. Er stammt aus derselben Region wie die Protagonisten seiner Langzeitdokumentation, die er knapp zwei Jahre lang begleitete.

Mit "Global Player - wo wir sind isch vorne" startete bereits Ende 2013 ein Film über ein schwäbisches Unternehmen, die Auswirkungen der Globalisierung und den Generationskonflikt innerhalb eines Unternehmens erfolgreich im Kino.

Auf charmante Weise und mit gezielt platziertem Humor wirft auch Regisseur Tobias Müller eine Diskussion auf, die noch immer nichts an Aktualität verloren hat: Inwieweit dürfen Eltern eigentlich ihr eigenes Lebenskonzept auf ihre Kinder übertragen? Wann ist der Bogen so sehr überspannt, dass die Kinder ihre eigenen Träume vom Leben einbüßen? Geschickt entspinnt sich sowohl eine archetypische Vater-Sohn-Geschichte, als auch eine Milieustudie, die den Kampf der Generationen spiegelt. Dabei meidet Müller gekonnt die gängigen Klischees von einem Leben auf dem Land.

Inhalt des Films:

Die schwäbische Bauersfamilie Kienle versinkt immer mehr in den Schulden. Nun geraten auch noch Vater und Sohn aneinander, die den Hof beide auf ihre Weise retten wollen: Während der 30-jährige Jungbauer Philipp den Betrieb moderner gestalten will, hält Vater Konrad an der alten Tradition fest - immerhin existiert der Hof bereits seit 300 Jahren. Also versucht er, der ökonomischen Notlage mit harter Arbeit entgegenzuwirken und trägt an den Wochenenden Zeitungen aus. Auch Philipp hat mehrere Nebenjobs, um seine Eltern zu unterstützen. Die Lage spitzt sich allmählich zu.

Donnerstag, den 19. April 2014 um 20:30 Uhr
Filmzentrum Bären, Poststraße 36, 71032 Böblingen
Eintritt: 7,00 EUR (Parkett) / 8,00 EUR (Loge)

Weitere Informationen und Reservierungsmöglichkeiten sind auf www.KinoBB.de zu finden.

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