Freitag, 17. August 2018


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Börse Hamburg: Osterurlaub sorgt für ruhigen Fondshandel

Hamburg, (lifePR) - .
- Anleger handeln im April Anteile im Wert von 106 Mio. Euro
- Hamburg ist zentraler Handelsplatz für offene Immobilienfonds
- Höchste Wertsteigerungen bei Rohstoffen und ETFs

Im April ging der Umsatz im Fondshandel an der Börse Hamburg zurück. Grund: Die Osterferien und das Nachwirken der Umsatzspitzen rund um die Krisen in Nordafrika und Japan. Anleger handelten Anteile im Wert von 106 Mio. Euro, nach 194 Mio. Euro im Vormonat. Im März hatten viele Anleger den börslichen Fondshandel genutzt, um insbesondere auf die Ereignisse in der arabischen Welt und in Japan aktuell zu reagieren. "Nach so einer Panik kehrt meist etwas Ruhe ein", erläutert Niklas Breckling, Makler der Schnigge Wertpapierhandelsbank. "Außerdem sind die Umsätze um Ostern traditionell geringer - viele Anleger sind im Urlaub."

Handel mit Immobilienfonds konzentriert sich an der Börse Hamburg

Rohstoff-Fonds weckten das Interesse der Anleger. Die anhaltende Rohstoff-Rally besonders bei Gold und Silber sorgte für hohe Umsatzzahlen. Daneben gehörten erneut offene Immobilienfonds zu den Umsatzspitzenreitern. Hintergrund des seit Monaten regen Handels mit offenen Immobilienfonds ist, dass Anteile an eingefrorenen Fonds allein über die Börse ge- und verkauft werden können. "Hier konzentriert sich der Handel aus ganz Deutschland fast ausschließlich auf Hamburg", erklärt Breckling. So finden sich allein in den Top 10 der Fonds nach Umsatz acht Immobilienfonds, bei denen die Anteilsrücknahme ausgesetzt ist. Darunter sind auch der jüngst nach der Reaktor-Katastrophe in Fukushima geschlossene UniImmo Global (WKN: 980555) sowie der Immobiliendachfonds Premium Management Immobilien-Anlagen P (WKN: A0ND6C). Spitzenreiter war erneut der CS Euroreal (WKN: 980500) mit einem Umsatz von 18,0 Mio. Euro.

Wieder mehr Zurückhaltung bei Nordafrika-Investments

Aus dem Handel mit Titeln aus Nordafrika haben sich viele Anleger wieder zurückgezogen. "Der Markt ist in den letzten Monaten sehr gut gelaufen und befindet sich auf hohem Niveau", kommentiert Breckling. "Und viele Anleger sind skeptisch, da die Lage in den Krisengebieten unklar ist. Ein Einstieg ist also mit Vorsicht zu genießen." Diese Entwicklungen haben einen alten Bekannten auf die vorderen Plätze bei den Umsätzen gehievt: Deutschlands erster Investmentfonds Fondak (WKN: 847101), der im vergangenen Jahr 60 Jahre alt wurde, landete im April ebenfalls in den Umsatz-Top-10.

Deutliche Wertzuwächse für Rohstoff-Fonds

Performancespitzenreiter im April waren vor allem Rohstoff-Fonds. So legte der NESTOR France Fonds (WKN: 986937) um 14,6 Prozent zu - mehr als jeder andere Fonds an der Börse Hamburg. Der HANSAgold (WKN: A0RHG7) verzeichnete ein Plus von 11,2 Prozent und landete damit auf Platz zwei. Auch einige Indexfonds legten deutlich zu, etwa der Source Mkts-DJSTX600 Optz. A+P (WKN: A0RPR0) mit einem Plus von 8,5 Prozent.

Top-10 der Fonds nach Umsatz an der Börse Hamburg im April 2011

BÖAG Börsen AG - Niederlassung Hannover (Börse Hannover)

Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr über 4.300 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Haus- oder Online-Bank. Als Börsen- bzw. Handelsplatz ist lediglich Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, dies beinhaltet auch Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel vollzieht sich unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg.

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

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