Donnerstag, 19. Juli 2018


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Börse Hamburg: Geringe Anzahl der Handelstage führt im Februar zu leichtem Umsatzrückgang im Fondshandel

Hamburg, (lifePR) - .
- Italien-Wahl sorgt für Unsicherheit
- Anleger steigen zunehmend in Aktienfonds ein
- Tagesumsatz auf Niveau des Vormonats
- Gute Performance für ASEAN-Region - Angst vor Gold-Crash

Nach einem außergewöhnlich starken Jahresauftakt sind die Umsätze im Fondshandel an der Börse Hamburg im Februar leicht zurückgegangen. Anleger handelten Fondsanteile im Wert von rund 76,2 Millionen Euro und damit ein Volumen von rund neun Millionen Euro weniger als im Monat zuvor. Dies ist im Wesentlichen auf die geringere Anzahl der Handelstage im Februar zurückzuführen. Der durchschnittliche Tagesumsatz lag mit 3,81 Millionen Euro im Februar in etwa auf dem Niveau des Vormonats (3,87 Millionen Euro).

Zudem belastete der unklare Ausgang der Wahl in Italien den Handel. "Die Sparprogramme der Monti-Regierung stehen nun auf der Kippe, da die gewählten Parteien einen anderen Weg beschreiten wollen", erläutert Niklas Breckling von der Wertpapierhandelsbank Schnigge. "Das hat Anleger kurzfristig verunsichert." Erst die guten US-Verbraucherzahlen konnten den Markt wieder beruhigen und Anleger stockten wieder auf.

Umsatztreiber im Februar waren vor allem Offene Immobilienfonds, bei denen die Anteilsrücknahme ausgesetzt ist. Unter den 20 umsatzstärksten Fonds des zurückliegenden Monats sind zwölf Offene Immobilienfonds, unter den Top 10 sind es acht. "Das liegt daran, dass die Börse die einzige Möglichkeit für Anleger ist, Anteile an diesen Fonds zu verkaufen", erläutert Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg. "Viele institutionelle Anleger machen sich das derzeit zunutze, um günstig in diese Anlageklasse einzusteigen." Umsatzspitzenreiter war erneut der CS EUROREAL (WKN: 980500), in dem Anteile von mehr als 8,5 Millionen Euro gehandelt wurden.

Vertrauen in Aktien steigt

Auch einige Aktienfonds sind unter den Titeln mit dem größten Umsatz. "Man kann erkennen, dass Anleger bei der Fondsauswahl wieder ein wenig spekulativer werden", sagt Breckling. "Die Anleger wollen nicht weiter zusehen, wie der Markt ohne sie nach oben geht."

So wurden zum Beispiel im ETFlab DAX (WKN: ETFL01), der den Deutschen Aktienindex nachbildet, Anteile im Wert von 1,62 Millionen Euro umgesetzt. Aber auch einzelne Mischfonds von unabhängigen Vermögensverwaltern - etwa der Flossbach von Storch Multiple Opportunities (WKN: A0M430) - waren erneut gefragt, da sie einen ausgeglichenen Risiko-/Rendite-Ansatz verfolgen.

Gewinner Australien und ASEAN, Gold-Fonds auf der Verliererseite

Unter den Top-Performern im Februar sind vor allem Fonds, die in den ASEAN-Staaten und in Australien investieren - diese Märkte konnten im Februar deutlich zulegen. So verbuchte der Fidelity Indonesia Fund (WKN: 974129) auf Monatssicht ein Plus von 11,9 Prozent. Der UBS Equity Fund Australia (WKN: 972974) legte um mehr als neun Prozent zu, und der Baring International ASEAN Frontiers Fund (WKN: 972867) gewann um mehr als acht Prozent an Wert. Laut Breckling haben viele Anleger Angst vor einem Gold-Crash. Auf der Verliererseite stehen etliche Gold-Fonds, von denen einige um zweistellige Prozentwerte nachgaben.

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BÖAG Börsen AG - Niederlassung Hannover (Börse Hannover)

Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.500 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt.

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

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