Sonntag, 17. Dezember 2017


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Viele Erklärer mit vielen Erklärungen

Hamburg, (lifePR) - Wenn der DAX fällt, gibt es meist gleich ein Füllhorn an Argumenten, weshalb es so gekommen ist. Momentan muss die Lage Spaniens als ein Kurserklärer herhalten, die Wahlen in Frankreich und Griechenland werden sich in Kürze hinzugesellen. Hier könnte es ja sein, dass durch neue Regierungen die Europapolitik verändert wird und auf einmal gar nicht mehr so viel gespart wird, wie man es bislang der Öffentlichkeit und den geldgebenden Unterstützerstaaten versprochen hat. Umgekehrt werden natürlich auch viele Argumente ausgetauscht, wenn die Kurse an den Börsen steigen. Von guten Frühindikatoren ist dann die Rede, die Konjunkturängste sind verflogen, und die amerikanischen Unternehmensgewinne übertreffen die Erwartungen, wie gerade in dieser Woche zu hören war. Auch die Frühjahrsgutachten bestätigen für Deutschland ein solides Wachstum unserer Volkwirtschaft für 2012.

Die Frage lautet doch eigentlich: Sind diese Daten tatsächlich die Begründungen für fallende oder steigende Kurse? Ich denke nein, zumindest immer weniger. Es sind andere Gründe, die die Bewegungen erklären. Zum einen ist durch das Gelddrucken der Zentralbanken enorme Liquidität in die Finanzwirtschaft geflossen. Und zum anderen sind es die Hedgefonds, die mit ihren synthetischen, gehebelten Derivaten immer wieder für Überraschungen sorgen. Selbst Herr Obama ist aufgewacht und beklagt die zu hohen Benzinpreise für seine Wählerschaft bei den diesjährigen Wahlen im Herbst. Wenige Spekulanten treiben die Ölpreise nach oben und verdienen damit viel Geld. Und die Autofahrer weltweit dürfen an den Tankstellen den Gewinn für die Zocker bezahlen.

Dieses Spiel geht deshalb nicht mehr lange gut, weil sich die Masse Mensch das nicht mehr gefallen lassen wird. Vergleichen wir die Börse mit einem Flughafen: Wenn die Flugzeuge oben in der Luft sind, müssen sie auch wieder auf die Landebahn zurück - die Kurse fallen also. Wenn die Flugzeuge auf der Piste stehen und starten, dann steigen sie. So ist es an der Börse auch - nun ja, wenn auch nicht ganz so einfach wie bei Flugzeugen. Denn wann ist oben und wann ist unten? Mit dieser Frage befassen wir uns täglich. Nachdem die Indices, wie von mir erwartet und beschrieben im letzten Kommentar, nach unten gingen, gehe ich jetzt davon aus, dass sie im Laufe der nächsten Wochen wieder nach oben gehen. Die Begründungen dafür liefern Ihnen dann die Medienexperten. Aber für Sie als Anleger kommt es darauf an, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ich denke, bei ausgesuchten Fondslösungen machen Sie nicht so viel falsch.

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