Donnerstag, 23. November 2017


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Börse Hamburg: Umsätze im Fondshandel ziehen im Januar deutlich an

Hamburg, (lifePR) - .
- Reger Handel mit Fonds zum Jahresauftakt
- Immobilien- und Mischfonds im Fokus der Anleger
- Top-Performance für Immobilienfonds und mehrere Aktiensegmente

Zum Jahresauftakt haben die Umsätze im Fondshandel an der Börse Hamburg deutlich angezogen. Anleger handelten im Januar Fondsanteile im Wert von rund 96,9 Millionen Euro - der höchste Wert seit Mai 2012. Im Mittelpunkt standen auch zu Beginn des neuen Jahres Offene Immobilienfonds, bei denen die Anteilsrücknahme ausgesetzt ist. Unter den zehn umsatzstärksten Fonds im Januar sind acht solche Fonds, unter den Top 20 sind es zwölf Titel. Am meisten gehandelt wurde einmal mehr der CS Euroreal (WKN: 980500) - in ihm wurden Anteile von mehr als acht Millionen Euro umgesetzt.

Anleger kehren frisch gestärkt an die Börse zurück

"Der Januar zählt an der Börse traditionell zu den stärksten Monaten. Viele Privatanleger haben zum Jahresende nicht die Ruhe und Zeit, sich mit dem Thema Börse zu beschäftigen", erläutert Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg. "Zum Jahresauftakt haben dann viele den Kopf wieder frei, um sich mit der Geldanlage zu beschäftigen - wie auf Knopfdruck steigen die Umsätze an."

Das starke Interesse an den Offenen Immobilienfonds ist unter anderem darin begründet, dass die Termine, bis zu denen Immobilien verkauft und die Fonds aufgelöst werden müssen, immer näher rücken. "Zum einen sind immer noch viele Anleger investiert und überlegen jetzt zu verkaufen", sagt Stefan Wildner von der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank. "Zum anderen sind Spekulanten am Markt aktiv und hoffen auf einen am Ende höheren Liquidationserlös, als es der derzeitige Börsenkurs suggeriert." Gefragt seien außerdem weiter Mischfonds mit einem ausgeglichen Risiko/Ertragsverhältnis - das erkläre die hohen Umsätze im Flossbach von Storch Mulitple Opportunities (WKN: A0M430). Dieser Fonds war mit einem Umsatz von 4,3 Millionen Euro der am drittstärksten gehandelte im Januar.

Anleger suchen starke Aktien - gute Performances in vielen Märkten

Gesucht waren im Januar Aktien aus mehreren Branchen und Regionen. So erzielten mehrere Aktienfonds zweistellige Renditen. "Die Euro-Krise ist im Januar vorübergehend aus dem Fokus der Anleger gerückt und in den USA wurde zum Jahresende der Sturz von der Fiskalklippe vorerst abgewendet", erklärt Wildner. "Deshalb wurden durch die Bank wieder Aktien gekauft." Größere Nachfrage gab es bei europäischen Bankentiteln, thailändischen, italienischen, französischen und japanischen Aktien "Der japanische Aktienmarkt hat davon profitiert, dass der Yen im Verhältnis zum US-Dollar so schwach ist, so dass exportorientierte Firmen derzeit gute Geschäfte machen", kommentiert Wildner. So konnte zum Beispiel der Vitruvius Japanese Equity (WKN: 798387) ein Plus von mehr als neun Prozent verbuchen. Zweistellige Zuwächse gab es für den Nestor France Fonds (WKN: 986937) und dem Indexfonds iShares EURO STOXX Banks (WKN: 628930).

Immobilienfonds als Top-Performer

Angeführt wird die Liste der Top-Performer von eingefrorenen Immobilienfonds, bei denen der Termin über Wiederöffnung oder Schließung naht. Mit großem Abstand der Performance-Spitzenreiter im Januar war allerdings der wachstumsorientierte Immobilienfonds SEB Immobilien Portfolio Target Return Fund (WKN: 980231), der vor allem in Objekte in Großbritannien, Deutschland und Polen investiert. Er konnte um 30,6 Prozent zulegen. Der DEGI Europa verbuchte mit einem Plus von knapp 16 Prozent die zweitbeste Performance im Januar.

Gute Aussichten für die Wirtschaft im Jahr 2013

Den positiven Jahresauftakt im Handel wertet Ledermann auch als gutes Zeichen für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2013. "Der DAX hat sich bisher gut entwickelt, und es heißt, dass die Börse die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes um ein halbes oder ein Jahr vorwegnimmt", sagt er. "Insofern stehe einer positiven Entwicklung der deutschen Wirtschaft aus jetziger Sicht wenig im Weg".

BÖAG Börsen AG - Niederlassung Hamburg (Börse Hamburg)

Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr rund 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt.

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

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