Mittwoch, 17. Januar 2018


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Börse Hamburg: Umsätze im Fondshandel trotzen Eurokrise und Sommerloch

Hamburg, (lifePR) - .
- Umsatz im Juli leicht gestiegen
- AIFM-Diskussion beschäftigt Anleger von Immobilienfonds
- Deutliche Kursgewinne in verschiedenen Fondskategorien

Im Juli haben die Umsätze im Fondshandel an der Börse Hamburg im Vergleich zum Vormonat angezogen: Anleger handelten Fondsanteile im Volumen von 86,7 Millionen Euro. Im Juni waren es 80,5 Millionen Euro gewesen - ein Plus von 7,7 Prozent. "Das Sommerloch wird in diesem Jahr von der anhaltenden Eurokrise überdeckt. In den vergangenen Wochen sind die Umsätze sogar gestiegen - wenn auch auf niedrigem Niveau", sagt Stefan Wildner, Makler der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank. "Mit steigenden Kursen scheinen sich einige Anleger wieder zu überlegen, erste Positionen aufzubauen. Andererseits gibt es aber auch Anleger, die die Kursgewinne nutzen, um sich von ihren Fondsanteilen zu trennen."

AIFM-Pläne könnten zu Umsatzanstieg führen

Die Pläne zur Ausgestaltung der AIFM-Richtlinie in Deutschland waren und sind unter Anlegern und Börsianern zwar ein Thema, wirkten sich beim Fondshandel im Juli aber noch nicht merklich aus. "Insbesondere die neuen Rückgabefristen für offene Immobilienfonds könnten zu einem weiteren Umsatzanstieg in den betroffenen Fonds führen", sagt Wildner. "Für kurzfristige größere Verkäufe stünde dann nur noch die Börse zur Verfügung."

Zunehmend Aktienfonds unter den Umsatzspitzenreitern

Bei den in Abwicklung befindlichen Immobilienfonds ergaben sich teilweise auf den ersten Blick größere "Kursrückgänge". Hier ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Fonds erste Ausschüttungen vorgenommen haben und diese vom Kurs abgeschlagen werden. Unabhängig von den Ausschüttungen an die Anleger gehören die Immobilienfonds immer noch zu den Umsatzspitzenreitern im Fondshandel. So wurde der CS Euroreal (WKN: 980500) am meisten gehandelt: In diesem Immobilienfonds handelten Anleger im Juli Anteile im Volumen von 13,8 Millionen Euro. Im Vergleich zu den Vormonaten befanden sich jedoch zunehmend Fonds anderer Kategorien unter den Top-10 nach Umsatz, darunter der Mischfonds Flossbach von Storch - Multiple Opportunities (WKN: A0M430), der Rentenfonds Flossbach von Storch - Bond Diversifikation (WKN: A1C10W) und der Mischfonds Carmignac Patrimoine (WKN: A0DPW0).

Hohe Kursgewinne erzielt

Trotz der Unsicherheit an den Märkten erzielten im Juli zahlreiche Investmentfonds Wertsteigerungen von deutlich mehr als zehn Prozent. Die Liste der Performance-Spitzenreiter führte der Indexfonds DB Platinum Agriculture Euro (WKN: A0NAWS) an, der seinen Wert um 14,5 Prozent steigerte. Zweistellige Gewinne verzeichneten unter anderem auch der Invesco Energy Fund (WKN: A1CV20), der Allianz Biotechnologie (WKN: 848186) und der iShares DJ-UBS Commodity Swap (WKN: A0H072).

BÖAG Börsen AG - Niederlassung Hamburg (Börse Hamburg)

Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr über 4.300 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt.

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

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