Mittwoch, 20. Juni 2018


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Börse Hamburg: Umsätze im Fondshandel erreichen im Mai vorläufiges Spitzenniveau

Hamburg, (lifePR) - .


Anleger handeln Fondsanteile im Wert von rund 116 Mio. Euro
Offene Immobilienfonds und Dividendenfonds unter den TOP 10
Trump und Brasilien sorgen für Verunsicherungen


Der Fondshandel der Börse Hamburg hat im fünften Monat des Jahres einen Umsatzsprung vollzogen. Nach der Präsidenten-Stichwahl in Frankreich, die international mit großer Erleichterung aufgenommen wurde, belebten sich die Märkte insgesamt und trieben auch die Umsätze im Fondshandel deutlich nach oben. Gefragt waren wieder mal die offenen Immobilienfonds sowie Aktienfonds mit dem Anlageschwerpunkt Dividendenwerte.

Der DAX30 konnte Anfang Mai die Marke von 12.800 Punkten überwinden und damit einen neuen historischen Höchststand markieren. Der EUROSTOXX 50 zeigte sich ebenfalls fester und erreichte ein neues Zwischenhoch bei gut 3.650 Punkten. Das Marktgeschehen war geprägt durch die Erleichterung nach der Frankreichwahl. Allerdings sorgten Ereignisse rund um den US-Präsidenten Donald Trump zunehmend für Verunsicherung. Nach dem Rauswurf des CIA-Chefs durch Trump und der Einsetzung eines Chefermittlers zur Aufklärung seiner Aktivitäten vor der Wahl kommen immer neue Details ans Licht, die für ihn gefährlich werden können. Das irritiert zunehmend die Marktteilnehmer, nicht nur in den USA. Denn die Hausse an den Aktienmärkten seit seinem Wahlsieg basierte im Wesentlichen auf der Erwartung nach konjunkturbelebenden Impulsen durch die Trump-Administration.

Anleger handelten im Mai Fondsanteile im Volumen von rund 116 Millionen Euro. Das ist ein Umsatzplus von rund 38 Prozent im Vergleich zum Vormonat (April: 84 Millionen Euro). Die offenen Immobilienfonds (OIF) verbuchten mit Abstand die höchsten Umsätze und belegten im Mai acht der TOP 10 im Umsatzranking (vgl. Tabelle).

Immobilienfonds treiben Umsätze im Fondshandel

Mit rund 45 Millionen Euro hat sich der Umsatz beim SEB ImmoInvest WKN 980230 im Vergleich zum Vormonat vervierfacht (April: 10,3 Mio.). Auf Platz zwei folgt mit großem Abstand der CS EUROREAL WKN 980500 mit rund 12,6 Millionen Euro. Bei beiden Fonds lief Ende April die offizielle Abwicklungsfrist aus, mit der Folge, dass die Restabwicklung jetzt durch die jeweilige Depotbank erfolgt. Für Anleger ändert sich dadurch jedoch nichts. Ungeachtet dessen, könnte dieses Ereignis jedoch ein Grund für den regen Handel in beiden OIFs gewesen sein. Platz drei nach Umsatz erreichte der hausInvest WKN 980701 mit 3,6 Millionen Euro. Danach folgen der KanAm grundinvest WKN 679180 mit 3,4 Millionen Euro und DEGI International WKN 800799 mit 2,5 Millionen Euro Umsatz.

ETFs auf ausgewählte Indizes legen im Mai zu, Brasilien- und Energiewerte-Fonds weiter auf der Verliererseite

Zu den Fonds mit der besten Performance im Fondshandel Hamburg zählten im Mai ausgewählte ETFs. Der Comstage PSI20 WKN ETF048, der über einen zweifachen Hebel auf den Portuguese Stock Index 20 verfügt, erzielte eine Performance von über 12 Prozent. Der den TecDAX abbildende iShares TecDAX ETF WKN 593397 kam im Monatsvergleich auf eine Performance von rund 9 Prozent.

Unverändert auf der Verliererseite waren im Fondshandel der Börse Hamburg auch im Mai wieder Fonds mit den Anlageschwerpunkten Brasilien und Energiewerte. Der UBS LUX EQUITY BRAZIL WKN A0MMB2 sowie der Amundi Equity Brazil WKN A0NE3W verloren rund 7 Prozent. Nach minus 8 Prozent im April verlor der SPDR S&P Oil & Gas ETF WKN A0MYDZ im Mai weitere 11 Prozent.

Schwächer zeigten sich im Mai auch ausgewählte BioTech-Fonds. Der ISHARES NASDAQ BIOTECHNOLOGY INDEX FUND WKN 657791 gab rund 6 Prozent nach, der FRANKLIN TEMP. BIOTECHNOLOGY DISCOVERY FUND WKN 937444 büßte rund 8 Prozent ein.

BÖAG Börsen AG - Niederlassung Hamburg (Börse Hamburg)

Die Börse Hamburg ist der führende Börsenplatz für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds in Deutschland. Anleger können börsentäglich zwischen 8 Uhr und 20 Uhr mehr als 4.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Preisen handeln. Neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Es ist lediglich bei der Auswahl des Börsen- bzw. Handelsplatzes Hamburg anzugeben. Bei der Ausführung über die Börse Hamburg lassen sich Aufträge preislich und zeitlich limitieren, zum Beispiel auch über Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders. Der Handel findet unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg statt. Mehr Informationen zum Fondshandel finden Anleger unter www.boersenag.de/fonds.

Die Börse Hamburg erteilt keine Anlageempfehlungen und veröffentlicht ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

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