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Pressemitteilung BoxID: 688964 (BNP Paribas Real Estate Holding GmbH)
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Beeindruckender neuer Rekordumsatz: Erstmals über 4 Millionen Quadratmeter umgesetzt

BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Büromarkt-Zahlen 2017

(lifePR) (Düsseldorf, ) 2017 wurden an den acht wichtigsten deutschen Standorten Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und München mehr als 4,3 Mio. m² Bürofläche umgesetzt. Damit liegt das Ergebnis nicht nur 16 % über dem Vorjahresniveau, sondern stellt auch das mit Abstand beste jemals registrierte Resultat dar. Dies ergibt der Büromarkt-Report 2018, den BNP Paribas Real Estate Anfang Februar veröffentlichen wird. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:


Neuer fulminanter Rekord beim bundesweiten Flächenumsatz. Bestwert des Vorjahres wird um gut 16 % übertroffen.
München, Berlin, Hamburg und Leipzig stellen neue Umsatzrekorde auf.
Leerstandsabbau hat sich noch einmal beschleunigt; -13 % über alle Standorte.
Mietpreisanstiege auf breiter Front; Spitzenmiete steigt um 5 % über alle Standorte.
Perspektiven für 2018: Erneut überdurchschnittlicher Flächenumsatz und weiter steigende Mieten absehbar.


„Die Rallye geht weiter. Mit einem Flächenumsatz von knapp 4,32 Mio. m² wurde der im Vorjahr aufgestellte Rekord nahezu pulverisiert und noch einmal um gut 16 % übertroffen. Gleichzeitig wurde auch zum ersten Mal die 4-Mio.-m²-Schwelle überschritten“, erläutert Marcus Zorn, Deputy CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland. „Wie beeindruckend das Ergebnis ausfällt, zeigt sich auch daran, dass es fast ein Drittel über dem zehnjährigen Durchschnitt liegt. Allein in den letzten drei Monaten des Jahres wurden knapp 1,37 Mio. m² Bürofläche umgesetzt. Auch das Schlussquartal hat damit ein bemerkenswertes neues Allzeithoch aufgestellt. Die positive Konjunkturentwicklung und die erneut gestiegene Beschäftigtenzahl kommen auf den Märkten an und haben die Nachfrage spürbar steigen lassen. Wichtigste Voraussetzung hierfür ist die sehr gute und optimistische Stimmung der Unternehmen, die auch für 2018 von einem spürbaren Wirtschaftswachstum ausgehen und dementsprechend umfangreich investiert haben.“

Bemerkenswert ist vor allem, dass der Großteil aller Standorte zu diesem außergewöhnlichen Resultat beigetragen hat, das damit von einer sehr breiten Nachfragebasis getragen wird. Die Hälfte aller acht einbezogenen Städte hat dabei neue Bestmarken erzielt. Angeführt wird die Rangliste von München, wo mit einem Umsatz von 995.000 m² (+28 %) nur knapp die Millionenschwelle verfehlt wurde. Für die bayerische Landeshauptstadt bedeutet dies einen neuen Rekord, der knapp über dem Wert des Jahres 2000 liegt. Verantwortlich sind nicht zuletzt auch Großabschlüsse über 10.000 m², auf die über ein Viertel des Ergebnisses entfallen. Allein BMW hat mit zwei Eigennutzerdeals rund 160.000 m² zum Umsatz beigetragen.

Mit Rang zwei begnügen muss sich Berlin, obwohl auch hier mit 913.000 m² (+9 %) eine neue Bestmarke erzielt wurde. Gerade in der Hauptstadt kommt aber der Angebotsengpass besonders zum Tragen; sonst wäre das Resultat hier sicherlich noch deutlich höher ausgefallen. Vervollständigt wird das Führungstrio von Frankfurt, wo mit 810.000 m² (+47 %) der zweitbeste Umsatz aller Zeiten registriert wurde. Auch hier haben große Verträge überproportional zum Ergebnis beigetragen. Im gif-Gebiet wurden 704.000 m² (+37 %) gezählt. Einen neuen Topwert verzeichnet auch Hamburg, wo 613.000 m² (+13 %) erfasst wurden.

Den mit Abstand stärksten Zuwachs erzielte Leipzig mit +69 %, was einem Resultat von 166.000 m² entspricht. Die sächsische Metropole hat damit die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre beeindruckend fortgesetzt. Umsatzeinbußen mussten dagegen Düsseldorf mit 379.000 m² (-6 %) sowie Köln mit 316.000 m² (-23 %) hinnehmen. Für die Domstadt, in der das sinkende Angebot den Umsatz etwas gebremst hat, bedeutet dies nach dem Rekordumsatz 2016 aber immer noch das drittbeste jemals registrierte Resultat; und auch der Düsseldorfer Umsatz liegt im Schnitt der letzten zehn Jahre. Eine deutliche Zunahme war darüber hinaus in Essen zu beobachten, wo mit 124.000 m² (+31 %) wieder einmal die 100.000-m²-Grenze spürbar übertroffen wurde.          

Leerstand fällt immer weiter

Vor dem Hintergrund der ausgesprochen starken Nachfrage ist es nicht überraschend, dass sich der Leerstandsabbau nicht nur fortgesetzt, sondern sogar noch einmal beschleunigt hat. Mit 4,87 Mio. m² über alle Standorte liegt er gut 13 % niedriger als vor einem Jahr und erreicht den niedrigsten Wert seit 2001. Dies entspricht einer durchschnittlichen Leerstandsquote von 5,2 %. In einigen Städten sind mittlerweile reale Flächenengpässe zu verzeichnen, wovon vor allem die zentralen Lagen betroffen sind. Am stärksten sichtbar ist dies in Berlin, wo der Leerstand binnen Jahresfrist noch einmal um über ein Viertel auf jetzt nur noch 392.000 m² gesunken ist. Noch nie standen in der Hauptstadt weniger Flächen zur Verfügung. Mit 2,0 % steht die Leerstandsquote kurz davor, die 2-%-Marke nach unten zu durchbrechen. Noch stärker fiel das Angebot in Köln, wo sich die Leerstände um ein Drittel auf 268.000 m² verringerten und die Leerstandsrate nur noch 3,4 % beträgt. Einen ähnlichen Wert weist München mit 3,3 % auf, wo sich der Rückgang auf 20 % belief und aktuell nur noch 683.000 m² gezählt werden. Auf Stadtgebiet ist die Leerstandsquote mittlerweile sogar auf 2,3 % gesunken.

Leerstandsrückgänge zwischen 11 % und 13 % verzeichneten darüber hinaus noch Hamburg (707.000 m²; -13 %), Frankfurt (1,38 Mio. m²; -12 %) und Leipzig (294.000 m²; -11 %). In der Hansestadt bewegt sich die Leerstandsrate mit 5,1 % ebenfalls in Richtung Fluktuationsreserve und in Leipzig nähert sie sich mit 7,8 % normalen Verhältnissen an. Auch in Frankfurt liegt sie mit 8,9 % mittlerweile deutlich im einstelligen Bereich. In Düsseldorf bewegt sich der Leerstand dagegen mit 932.000 m² auf Vorjahresniveau und hat mit einer Quote von 10,0 % den Sprung in den einstelligen Bereich noch knapp verfehlt. Der einzige Standort mit einem Anstieg ist Essen, wo sich der Leerstand auf 213.000 m² (+11 %) erhöht hat. Noch stärker abgenommen haben die modernen Leerstände (das am meisten nachgefragte Flächensegment) die über alle Standorte betrachtet nur noch bei 1,52 Mio. m² (-18 %) liegen. Ihr Anteil am Gesamtleerstand hat sich damit weiter verringert und beträgt nur noch 31 %.      

Mieten legen an fast allen Standorten deutlich zu

Mit Ausnahme von Leipzig (13 €/m²), wo die Höchstmiete noch stabil blieb, sind in allen übrigen Städten teilweise sehr deutliche Steigerungen bei der Spitzenmiete zu verzeichnen. Über alle Standorte betrachtet beläuft sich die Zunahme auf 5 %. An die Spitze gesetzt hat sich Berlin mit knapp 16 %, wo mit 33 €/m² mittlerweile die 30-€-Marke klar übertroffen wird. Aufgrund der Angebots- und Nachfragestrukturen dürfte sich der dynamische Aufwärtstrend in der Hauptstadt 2018 weiter fortsetzen. In Frankfurt werden mit 41 €/m² erstmals seit 2002 wieder spürbar über 40 €/m² erzielt, was einem Anstieg um 6,5 % entspricht. Hier spiegelt sich die starke Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot moderner Flächen in den zentralen Lagen wider. Vor dem Hintergrund eines zu erwartenden „Brexit-Schubs“ sind in den nächsten Jahren weitere Anstiege wahrscheinlich. Auch in München (+3 %) wird mit 37 €/m² eine neue Bestmarke erzielt. In Düsseldorf (27 €/m²; +2 %), Hamburg (26,50 €/m²; +2 %) und Köln (21,80 €/m²; +1 %) haben die Höchstmieten in den vergangenen zwölf Monaten ebenfalls zugelegt. Darüber hinaus sind in Essen mit 15 €/m² eine erhebliche Steigerung (+7 %) sowie ein neues Allzeithoch zu beobachten. Aber nicht nur die Top-, sondern auch die Durchschnittsmieten haben in vielen Städten spürbar angezogen, sodass insgesamt steigende Mieten auf breiter Front zu verzeichnen sind.  

Perspektiven 2018: Starke Nachfrage wird sich fortsetzen 

„Da die BIP-Prognosen für 2018 in den vergangenen Wochen von mehreren Instituten noch einmal erhöht wurden, ist auch im nächsten Jahr von einer dynamischen Konjunktur- und Beschäftigungsentwicklung auszugehen. Besonders positiv zu werten ist, dass die erfreulichen Aussichten sich nicht nur auf Deutschland beschränken, sondern sich auch für die gesamte EU sowie global abzeichnen. Hierdurch wird die deutsche Wirtschaft zusätzlich gestärkt. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass die starke Nachfrage sich auch 2018 fortsetzen und der Flächenumsatz erneut deutlich über dem Durchschnitt liegen wird. Ob der aktuelle Rekord eingestellt oder sogar übertroffen werden kann, bleibt aber abzuwarten. Das momentan begrenzte Angebot an mehreren Standorten, vor allem im Segment großflächiger, moderner Flächen, könnte teilweise limitierend wirken. Zwar ziehen die Flächen im Bau in einigen Städten erfreulicherweise an, trotzdem liegen sie noch erheblich unter dem Volumen Anfang der 2000er-Jahre und auch noch etwas niedriger als beispielsweise 2008. Auch die hiervon dem Vermietungsmarkt zur Verfügung stehenden Flächen liegen noch 4 % unter dem langjährigen Durchschnitt. Deshalb dürften auch die Leerstandsflächen 2018 noch weiter zurückgehen. Als Konsequenz aus der zu erwartenden Angebots- und Nachfragesituation sollten die Mietpreisniveaus auf breiter Front weiter steigen“, prognostiziert Marcus Zorn.          

Die Perspektiven lassen sich wie folgt zusammenfassen: 


Vor dem Hintergrund der skizzierten gesamtwirtschaftlichen Aussichten spricht alles dafür, dass die Büromärkte auch 2018 ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielen werden.
Die Leerstände werden trotz steigender Bautätigkeit an einigen Standorten weiter sinken, sodass sich der bereits bestehende Angebotsengpass an modernen Flächen teilweise noch verschärfen wird.
Vor dem Hintergrund dieser Angebots- und Nachfragesituation ist von weiter steigenden Mieten auf breiter Front auszugehen.

BNP Paribas Real Estate Holding GmbH

BNP Paribas Real Estate ist ein führender internationaler Immobiliendienstleister, der seinen Kunden in mehr als 180 Büros umfassende Leistungen in allen Phasen des Immobilienzyklus bietet: Transaction, Consulting, Valuation, Property Management, Investment Management und Property Development. Das Unternehmen ist in 36 Ländern präsent (davon eigene Standorte in 15 Ländern und Allianzpartner in weiteren 21 Ländern) und liefert mit 8.500 Mitarbeitern lokalen Service. BNP Paribas Real Estate ist eine Tochtergesellschaft des Finanzdienstleisters BNP Paribas und erzielte 2016 einen Umsatz von 704 Mio. €. Im Bereich Property Development wurden 154.000 m² fertiggestellt sowie mit dem Bau von über 1.500 Wohneinheiten begonnen. Im Investment Management wurde ein Anlagevermögen von 24,1 Mrd. € in Europa sowie im Property Management 38 Mio. m² Fläche verwaltet. Der Geschäftsbereich Transaction erreichte in Europa einen Flächenumsatz von 6,2 Mio. m²; das Investitionsvolumen belief sich auf 19 Mrd. €. BNP Paribas Real Estate hat 2017 Strutt & Parker, einen der wichtigsten unabhängigen Akteure auf dem britischen Immobilienmarkt, übernommen.http://www.realestate.bnpparibas.com

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Über BNP Paribas in Deutschland

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