Freitag, 20. Oktober 2017


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Balkan-Sourcing-Konferenz: Einkäufer und Lieferanten ziehen positives Fazit

München / Frankfurt am Main, (lifePR) - Die mehr als 250 Teilnehmer der ersten Balkan-Sourcing-Konferenz in München haben am Dienstag ein positives Fazit gezogen. 20 industrielle Einkäufer trafen sich mit 96 südosteuropäischen Lieferanten zu B2B-Gesprächen in den Meeting Rooms der IHK-Akademie. "Die meisten von ihnen konnten nicht nur erste Geschäftskontakte knüpfen, sondern auch schon konkrete Aufträge vereinbaren", betonte BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Feldmann. Von der bayrischen Landeshauptstadt gehe ein klares Zeichen aus: Der Beschaffungsmarkt Balkan habe in den vergangenen Jahren für deutsche Einkäufer dank der Kostenvorteile und des guten technischen Niveaus seiner Lieferanten enorm an Bedeutung gewonnen. Feldmann: "Wir sind mit Verlauf und Ergebnis der als Reverse Messe konzipierten Fachveranstaltung sehr zufrieden." Dieses Konzept, bei dem die Einkäufer ihre Bedarfe bereits im Vorfeld anmelden und danach in konkrete Matchmaking-Gespräche mit leistungsstarken Suppliern eintreten, habe sich bereits bei der International Sourcing Fair in Shanghai bewährt. Der BME nimmt 2015 bereits zum zehnten Mal an der China-Messe teil.

"Wir hoffen, dass von der Balkan-Sourcing-Konferenz deutsche und südosteuropäische Unternehmen gleichermaßen profitieren. Dadurch wird die bereits bestehende wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Seiten nachhaltig gestärkt", sagte Frank Dollendorf, Bereichsleiter Außenwirtschaft der IHK München und Oberbayern zu Tagungsbeginn. Der Freistaat sei ein Tor nach Südosteuropa. Das spiegele sich auch im Außenhandel mit den Balkan-Staaten wider, der 2014 ein Volumen von 4,6 Milliarden Euro erreichte. Die bayrischen Importe seien seit 2009 um jährlich fast 20 Prozent gestiegen und lagen laut Dollendorf im vergangenen Jahr bei rund drei Milliarden Euro. In der gleichen Zeit legten die Exporte im Schnitt um 16 Prozent zu. Für 2014 sei ein Wert von 1,6 Milliarden Euro ausgewiesen worden.

"Deutsche Einkäufer sind permanent auf der Suche nach hochwertigen und gleichzeitig preiswerten Tools für ihre Produktion. Bisher dachten sie, diese Vorteile gäbe es nur in China und den anderen BRIC-Staaten", sagte Andreas Obersteller, Unterabteilungsleiter im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Gespräch mit dem BME. Veranstaltungen wie die jetzt so erfolgreich durchgeführte Balkan-Sourcing-Konferenz zeigten, dass es auch im europäischen Konzert lukrative Beschaffungsmärkte gebe. Der Balkan gehöre definitiv dazu und sei weit mehr als ein Hidden Champion. Obersteller: "Die Länder Südosteuropas sind allerdings gut beraten, weiter an ihren industriellen Qualitätsansprüchen zu arbeiten. Denn sie befinden sich im harten globalen Wettbewerb mit anderen Investitions- und Sourcingstandorten."

Die gemeinsam von BME, BMWi und DIHK organisierte erste Balkan-Sourcing-Konferenz ist Teil der vom BME im August 2014 initiierten Einkaufsinitiative Balkan".

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