Regional gemeinsam stark - 10 Jahre erfolgreiche Hausarztzentrierte Versorgung für Versicherte der mhplus Betriebskrankenkasse im Landkreis Ludwigsburg

(lifePR) ( Ludwigsburg, )
Das Hausarztprogramm „BKK.Mein Hausarzt“ stärkt seit 10 Jahren die Qualität der Hausarztbetreuung sowie den Hausarzt in seiner Position als Lotse durch das Gesundheitssystem. Die mhplus Betriebskrankenkasse und der Hausärzteverband Baden-Württemberg freuen sich auf weitere Verbesserungen und zukunftsweisende Impulse, die vom Hausarztprogramm ausgehen. 

Über 2.500 Ärzte und mehr als 145.000 Versicherte, davon fast 27.000 mhplus Versicherte, nehmen in Baden-Württemberg am Programm „BKK.Mein Hausarzt“ der BKK Vertragsarbeitsgemeinschaft (VAG) Baden-Württemberg, des Hausärzteverbandes Baden-Württemberg und MEDI Baden-Württemberg teil. Im Landkreis Ludwigsburg sind es 168 Ärzte und mehr als 5.800 mhplus Versicherte. Die hausarztzentrierte Versorgung (HZV) hat sich mittlerweile fest im Land etabliert. In Zeiten, in denen in der Bevölkerung bei medizinischen Fragen eine starke Unsicherheit herrscht, eignet sich das Hausarztprogramm mit der Lotsenfunktion des Hausarztes exzellent dazu, den Patienten mehr Sicherheit zu geben. „Für viele Versicherte ist ‚BKK.Mein Hausarzt‘ selbstverständlich und der Hausarzt im Krankheitsfall der erste Ansprechpartner. Es läuft gut. Wir haben ausschließlich positive Rückmeldungen von Versicherten und somit den Eindruck, dass diese zufriedener sind und sich gut aufgehoben fühlen“, unterstreicht Winfried Baumgärtner, Vorstand der mhplus Betriebskrankenkasse.

„Klar. Als an ‚BKK.Mein Hausarzt‘ teilnehmender Arzt habe ich mehr Zeit für meine Patienten. Ich profitiere von einer Abrechnung auf Knopfdruck und werde von Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis (VERAH®‘s) unterstützt“, ergänzt Dr. med. Jürgen Herbers, Facharzt für Allgemeinmedizin in Pleidelsheim und Fortbildungsbeauftragter im Hausärzteverband (HÄV) Baden-Württemberg. Die Patienten spüren unmittelbar, dass jemand in der Praxis sich die Zeit nehmen kann, um sich besonders intensiv um sie zu kümmern.

VERAH®s entlasten den Hausarzt und kümmern sich besonders intensiv um Patienten mit höhergradiger Herzinsuffizienz und/oder mit Diabetes Mellitus Typ 2 sowie um adipöse Patienten. ‚VERAH® TopVersorgt‘ und das Versorgungsmodul Adipositas ergänzen ‚BKK.Mein Hausarzt‘. Sie erläutern adipösen Patienten beispielsweise nicht nur, dass eine Gewichtsreduzierung notwendig ist, sondern auch weshalb und verweisen an Kooperationspartner in der Region, die diese Patienten unterstützen können – sowohl präventiv als auch rehabilitativ. Das sind oft Partner der Betriebskrankenkassen, wie regionale Vereine oder Diätassistenten, die Kurse anbieten. Im Landkreis Ludwigsburg gehört beispielsweise auch das Adipositas-Zentrum Bietigheim-Bissingen dazu.

Am Hausarztprogramm teilnehmende Hausärzte verpflichten sich zur  kontinuierlichen Weiterbildung in sogenannten Qualitätszirkeln und Ärzte-Stammtischen zu Themen wie beispielsweise der Arzneimitteltherapie, Geriatrie, Wundversorgung, Schmerztherapie oder Palliativversorgung. „Damit ist gewährleistet, dass HZV-Ärzte immer auf dem neuesten Stand der Medizin und Technik sind. Das steigert die Qualität der Behandlung“, betont Dr. Herbers. Im Landkreis Ludwigsburg gibt es circa 20 Qualitätszirkel für Ärzte; in Baden-Württemberg über 300 für Ärzte und über 100 für VERAH®s und Medizinische Fachangestellte (MFAs). „Damit liegen wir im Bundesdurchschnitt weit vorne. Der HÄV Baden-Württemberg gilt zudem als besonders gewissenhaft“, so Dr. Herbers. Es wird genau dokumentiert, wer teilgenommen hat.

„Auf die fachärztliche Versorgung hat die HZV ebenfalls positiven Einfluss genommen“, so Baumgärtner. Daneben würden alle von den Fortbildungen eines HZV-Arztes profitieren, weil dieser nicht nur HZV-Patienten nach seinem neuesten Kenntnisstand behandeln würde, sondern alle. „Die HZV-Fortbildungen färben somit ins ganze Gesundheitssystem hinein. Viele Entwicklungen und Vorteile, auch in der Regelversorgung, wären ohne die HZV gar nicht denkbar gewesen“, ist Dr. Herbers überzeugt. Konkurrenz belebe bekanntlich das Geschäft.

Baumgärtner und Dr. Herbers sind sich einig, die digitalen Möglichkeiten sind eine Chance für diejenigen Versicherten und Patienten, die nicht mobil sind. Beide nehmen eine hohe Akzeptanz für elektronische Kommunikationswege und digitale Anwendungen wahr. „Die Digitalisierung im Medizinbereich wird kommen. ‘BKK.Mein Hausarzt‘ und die HZV werden weiterhin erfolgreich sein, wenn sie sich auch technisch in der digitalen Welt weiterentwickeln. Da haben wir in Baden-Württemberg eine gute Ausgangsposition und wir beide auch schon erste Ideen“, so Baumgärtner und Dr. Herbers. Gemeinsam freuen sich Baumgärtner und Dr. Herbers auf die kommenden Jahre der Zusammenarbeit, auf viele weitere Vorteile für Versicherte, Patienten, Ärzteschaft und Krankenkassen sowie auf zukunftsweisende Entwicklungen im Hausarztprogramm.

Anlagen:

Doppelinterview: Winfried Baumgärtner und Dr. med. Jürgen Herbers
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