Sonntag, 24. Juni 2018


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Zwei Jubilare, zwei Feiern - viele Gemeinsamkeiten

Bistum und Stadt setzen Kooperationsprojekte um und werben gemeinsam

Hildesheim, (lifePR) - Zwei Jubilare laden 2015 in Hildesheim zu ihrer Geburtstagsfeier ein. 1200 Jahre ist es dann her, dass Ludwig der Fromme das Bistum gründete und damit die Voraussetzungen für das Wachstum der Stadt Hildesheim schuf. Sowohl das Bistum als auch die Stadt Hildesheim bereiten die Feierlichkeiten mit eigens dafür gegründeten Projektbüros vor. Zentrale Veranstaltungen und Projekte im Festjahr setzen die beiden Jubiläumspartner zusammen um. Auch rühren Bistum und Stadt gemeinsam die Werbetrommel.

Zwei Jubiläumsbüros bereiten parallel das Festjahr 2015 in Hildesheim vor. Seit Oktober 2011 arbeitet das Team um Thomas Harling am Jubiläumsprogramm des Bistums. Ein Jahr später startete das Büro 1200 - das gemeinsame Projektbüro von Stadt und Hildesheim Marketing - mit den Vorbereitungen für das Stadtjubiläum. Die Feierlichkeiten zum 1.200ten Bistumsjubiläum erstrecken sich über das gesamte Bistumsgebiet von Hann. Münden bis nach Cuxhaven. Über 250 Veranstaltungen sind geplant, davon findet rund ein Drittel in Hildesheim statt. Außerdem eröffnet das Bistum sein Jubiläum bereits am 15. August diesen Jahres. Dann nämlich ist der Dom nach knapp fünfjähriger Sanierung wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Stadtjubiläum hingegen startet am 28. März 2015 und konzentriert seine Veranstaltungen auf das gesamte Stadtgebiet.

Gemeinsame Geschichte

815 gründete Kaiser Ludwig der Fromme das Bistum Hildesheim. Der Bischofssitz wurde vermutlich in Anlehnung an eine schon vorhandene sächsische Siedlung errichtet. Das neue Bistum und die mit ihm anwachsende Stadt entwickelten sich über die Jahrhunderte hinweg gemeinsam. Bis ins 11. Jahrhundert hinein ist die Geschichte Hildesheims gleichbedeutend mit der Geschichte des Bistums. Im Laufe der Zeit wuchs die Siedlung über die Mauern des Domhofs hinaus. Der Ort wurde in einer Urkunde aus dem Jahr 1146 erstmals als "Stadt" bezeichnet. Die Gründung der Stadt und des Bistums lassen sich also nicht auf ein und dasselbe Datum zurückzuführen, jedoch liegt in der Gründung des Bistums - verknüpft mit der Legende um den Hildesheimer Rosenstock - der Ursprung Hildesheimer Identität. Die beiden Jubiläumspartner verstehen das Festjahr 2015 daher als gemeinsamen Geburtstag und setzen zentrale Veranstaltungen gemeinschaftlich um.

Gemeinsame Veranstaltungen

Sechs Monate nach der offiziellen Eröffnung des Bistumsjubiläums im August 2014 erinnert eine gemeinsame Gedenkveranstaltung mit der Aufführung von Benjamin Brittens "War Requiem" am 22. März 2015 an den 70. Jahrestag der Zerstörung Hildesheims im Zweiten Weltkrieg. Viele Aktionen, die das Bistum, die Stadt und die evangelischen Kirchen gemeinsam organisieren, stehen in der Woche darauf unter dem Motto "Solange die Rose blüht..." und richten den Blick auf den Aufbruch Hildesheims nach dem einschneidenden Kriegserlebnis. Offiziell eröffnet wird das Stadtjubiläum dann am 28. März 2015. Unmittelbar danach schließt sich die Eröffnung der gemeinsamen Jubiläumsausstellung "Die Wurzeln der Rose" im Roemer- und Pelizaeus-Museum an, die in enger Zusammenarbeit mit Stadt und Bistum entstanden ist. Zudem ist die Schau mit der Ausstellung im neu eröffneten Dommuseum vernetzt und wird als gemeinsames Besucherpaket mit Kombitickets beworben.

Mitte September findet das Forum Kunst des Mittelalters statt, das der Deutsche Verein für Kunstwissenschaft zusammen mit dem Hornemann Institut der HAWK und dem Bistum Hildesheim organisiert. Über 500 Wissenschaftler aus aller Welt treffen sich zu der öffentlichen Fachtagung in der Stadt an der Innerste, um sich in Workshops und Vorträgen über neueste Forschungsergebnisse auszutauschen. Dabei wird es nicht zuletzt um die Hildesheimer Welterbekirchen und ihre Kunstwerke gehen.

Am Ende der beiden Jubiläen, im November 2015, steht das vom Büro 1200 organisierte viertägige Lichtkunstfestival "EVI Lichtungen" auf dem Programm. Das Bistum beteiligt sich an diesem Projekt mit der Illumination des Domhofes als eines der Highlights.

Anlässlich des Jubiläumsjahres haben außerdem die hauptamtlichen Kirchenmusiker der Innenstadtkirchen eine ökumenische Konzertreihe ausgearbeitet. In mehr als 40 Einzelveranstaltungen präsentieren hochkarätige Künstler aus dem In- und Ausland ab August 2014 ihre Musik in den romanischen Welterbekirchen St. Michael und Mariendom sowie in den gotischen Bürgerkirchen St. Andreas und St. Lamberti.

Zu einem eher ungewöhnlichen Gemeinschaftsprojekt laden das Bistum und die Stadt Hildesheim nach der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien im September 2014 ein. Unter dem Motto "Die Wahrheit liegt auf dem Platz" organisieren die beiden Projektbüros ein gemeinsames Fußballturnier. In dem Freundschaftsspiel tritt eine "Stadtauswahl" gegen eine "Bistumsauswahl" an.

Gemeinsame Werbung

Damit das Jubiläumsjahr auch über Stadt- und Bistumsgrenzen hinaus Aufmerksamkeit erzeugt, werben die beiden Partner miteinander für das große Ereignis in Hildesheim. Ergänzend zu jeweils eigenen Marketingmaßnahmen treten Bistum und Stadt unter anderem bei Reisemessen gemeinsam auf, organisieren Programme für Reisejournalisten und werben gemeinsam in einer Jubiläumsbroschüre für das Festjahr. Außerdem informiert das gemeinsame Internetportal www.hildesheim1200.de über sämtliche Veranstaltungen des Bistums- und Stadtjubiläums und verlinkt auf die jeweils eigenen Internetseiten. Ab Februar 2015 wird das gemeinsame Veranstaltungsprogramm auch in gedruckter Form vorliegen. Ein gemeinsamer Poststempel der Deutschen Post wirbt ab 1. Juli 2014 für das Jubiläumsjahr. Bis Mitte 2015 werden im Briefzentrum Hannover täglich rund 40.000 Sendungen mit dem individuellen Werbestempel frankiert und sowohl innerhalb als auch außerhalb Deutschlands verschickt. Das Motiv des Stempels wurde von der Bernward Medien GmbH entworfen und zeigt den Schriftzug "815-2015 / 1.200 Jahre Stadt und Bistum Hildesheim".

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