Dienstag, 23. Mai 2017


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20 flinke Kerlchen flitzen durchs Gehege

Neue Attraktion: Rennmäuse im Tropenparadies

(lifePR) (Potsdam, ) Die Biosphäre Potsdam ist ab morgen um eine Attraktion reicher: In der Wüstenabteilung im Foyer des Tropenparadieses sind dann 20 Mongolische Rennmäuse in einem eigenen fünf Quadratmeter großen Gehege zu sehen.

Damit wird die Anzahl der Wüstentiere, die es in der Biosphäre zu bestaunen gibt, nochmals erweitert: Seit Anfang Mai befinden sich dort vier Großterrarien, in denen die Besucher mehrere Wüstenstachelleguane, ein Pärchen Riesenschildechsen, ein Bartagamenpärchen und ein Jemen Chamäleon in ihrer naturnahen Umgebung bestaunen können.

Diese faszinierende Wüstenwelt wird nun durch die 20 Mäuse bereichert, unter denen sich auch einige niedliche Jungtiere befinden. Die Tiere wuseln den ganzen Tag durcheinander und sind sicherlich für alle Kinder ein Heidenspaß zum Zuschauen.

Das alles ist in unmittelbarer Nähe zur gerade eröffneten Sonderausstellung "FasziNatur" zu sehen, die über die Wunder der Natur, die es in unserer Umgebung zu entdecken gibt, anschaulich informiert.

Zum Hintergrund:

Die Mongolische Rennmaus ist ursprünglich in den Steppen und Halbwüsten der Mongolei und Nordchinas zu Hause und lebt dort in engen Familienverbänden von etwa 15 bis 20 Tieren. Ihr ausgeprägtes soziales Verhalten zeigt sich durch ausgiebige gegenseitige

Fellpflege und "Kuscheln". Sie erkennen Familienmitglieder am Geruch und verteidigen ihr Revier vehement gegen Eindringlinge.

Da sie viele natürliche Feinde haben, lauschen und sichern Rennmäuse häufig. Zur Beobachtung der Umgebung richten sie sich auf die Hinterbeine auf. Eine Besonderheit ihres Verhaltens ist das Trommeln. Hierbei klopft die Rennmaus rhythmisch mit den Hinterbeinen auf den Boden. Das Geräusch dient zur Warnung der anderen Tiere vor Gefahr.

Die Hinterbeine der Rennmäuse sind im Vergleich zu den Vorderbeinen dreimal so lang.

Dies befähigt sie zu hohem Tempo und weiten Sprüngen.

Rennmäuse ernähren sich von Samen, Nüssen, Früchten, Wurzeln, Pflanzenteilen und kleinen Insekten (z.B. Grillen, Mehlwürmer, Heuschrecken). Mit dem Futter nehmen sie den Hauptteil ihres Wasserbedarfs auf und trinken nur sehr wenig.

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