70. Mitglied: BioLAGO bei Vernetzung auf dem Vormarsch

Schweizer EMPA Testmaterialen AG fördert verbesserte Waschverfahren und Hygiene

(lifePR) ( Konstanz, )
Mit der EMPA Testmaterialien AG hat der bodenseeumspannende Wirtschafts- und Wissenschaftsverbund für Lebenswissenschaften, BioLAGO e.V., sein 70. Mitglied aufgenommen. Das Unternehmen entwickelt und produziert künstlich angeschmutztes Testgewebe, das Herstellern von Waschmitteln sowie Waschmaschinen zur Entwicklung verbesserter, hygienischer Reinigungsverfahren dient. Bereichert wird die BioLAGO-Plattform, deren Geschäftsstelle in Kürze seit genau zwei Jahren besteht, außerdem durch die Unternehmen RessourcenManagement aus Konstanz und INNOTIO aus Kreuzlingen, was einen weiteren Schritt in der Vernetzung der zukunftsträchtigen Branche rund um den internationalen See markiert.

Welches Waschmittel, Waschverfahren, welcher Waschrohstoff zeigt das beste Waschergebnis, die geringste Farbübertragung sowie die kleinste Gewebeschädigung und garantiert eine einwandfreie Hygiene. All das sind Fragen, mit denen sich die EMPA Testmaterialien AG aus St. Gallen befasst. Zur Klärung dieser entwickelt und produziert das Unternehmen künstlich angeschmutzte Testgewebe und Test-Kits, sowohl für die Hersteller von Waschpulver als auch von Waschmaschinen sowie für die Textilindustrie. Ab sofort möchte sich das Unternehmen verstärkt mit Firmen und Forschern des BioLAGO-Netzwerks am Bodensee austauschen.

"Haushaltswaschprozesse habe sich infolge der Entwicklung synthetischer Textilien und dem Nachhaltigkeitsgedanken in den letzten Jahren stark verändert", berichtet Caroline Amberg, Gruppenleiterin Mikrobiologie bei der EMPA Testmaterialien AG. Weniger bleichehaltige Waschmittel, weniger Wasserverbrauch sowie abnehmende durchschnittliche Waschtemperaturen beeinflussen die Geruchs- und Schmutzentfernung sowie auch Hygiene zum Teil negativ. Es bilden sich Biofilme, eine Art dünne Schleimschicht bestehend aus u.a. Pilzen oder Bakterien, die ebenfalls Infektionskrankheiten auslösen können. "Hierbei möchten wir entsprechende Testmethoden und Produkte zur Verfügung stellen, damit Programme, spezielle Reinigungszyklen und Waschmaschinen-Reiniger bezüglich Ihrer Hygienewirkung überprüft werden können", erklärt Caroline Amberg.

Bereits jetzt wird die Entwicklung und Herstellung der Produkte des Unternehmens mit Partnern aus der Bodenseeregion durchgeführt. Durch die Einbindung im BioLAGO-Netzwerk sollen Technologien weiter vorangetrieben werden. Mit der EMPA Testmaterialien AG hat der BioLAGO e.V. nun den dritten Akteur der Region St. Gallen in seinen Reihen. Bereits vor zwei Jahren waren zwei wissenschaftliche Abteilungen der dort ansässigen EMPA (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) dem Innovationsnetzwerk beigetreten.

Life-Science-Expertin und Verhandlungscoach neu an Bord

Neben der EMPA Testmaterialen AG hat sich RessourcenManagement dem Netzwerk angeschlossen. Der Geschäftsführer des Konstanzer Unternehmens Rainer Manderla unterstützt die BioLAGO-Firmen ab sofort im Bereich Verhandlungscoaching, Konfliktklärung, Moderation sowie Seminare und wird auch die Moderation von Tagungen und Meetings des Vereins übernehmen. "Mein Ziel ist es, Unternehmen sowie Existenzgründer im Bereich der Zukunftstechnologien zu fördern, sowie den eigenen Bekanntheitsgrad in der Region zu erhöhen", sagt Rainer Manderla. Der dritte neue Akteur im BioLAGO-Netzwerk ist die auf das Gebiet der Gesundheitsvorsorge und Lebenswissenschaften spezialisierte, strategische Consulting-Firma INNOTIO. Das Kreuzlinger Unternehmen der erfahrenen Pharma-Spezialistin Florence Manger bietet neben der Unterstützung bei der strategischen Businessplanung (bspw. im Zuge von Produkt-/Markteinführung) unter anderem Kommunikationsstrategien, PR- und Publikationsmanagement sowie Services rund um Planung und Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Healthcare-Kongressen.

"Ringschluss" um den Bodensee

Seit der Vereinsgründung im November 2007 hat der BioLAGO e.V. seine Mitgliederzahl von 32 auf nun über 70 weit mehr als verdoppelt und damit die Vernetzung von Forschern und Firmen auf dem Gebiet der modernen Biowissenschaften intensiviert. Koordiniert werden die Aktivitäten des Zusammenschlusses von der im Jahre 2008 eingerichteten Geschäftsstelle im Konstanzer Technologiezentrum eine Geschäftsstelle, die in diesen Tagen bereits seit genau zwei Jahren als Service- und Anlaufstelle agiert.
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