Dörfer in Lüchow-Dannenberg attraktiv durch Bioenergie

Anlässlich der überregional bekannten "Kulturellen Landpartie", der großen Kulturveranstaltungsreihe im Wendland vom 2. bis 13. Juni 2011, finden Führungen und Besichtigungen im Bioenergiedorf Breese in der Marsch statt

(lifePR) ( Lüchow, )
Bewohner aus Breese in der Marsch führen durch das Dorf und erzählen unterwegs vom Engagement des Betreibers der Biogasanlage und der Bürgerinnen und Bürger, wodurch Breese in 2009 als Bioenergiedorf prämiert wurde. Eine interessante Ausstellung verdeutlicht, welche Anlagen für Erneuerbare Energien installiert wurden und was die Breeser damit für sich und die Energiewende erreicht haben. Die Anlagen können während der Führung besichtigt werden (Biogasanlage, Holzhackschnitzelheizung, Nahwärmeanschluss, Schilfbeetkläranlage, Solaranlagen).

Der Rundgang dauert etwa 1 Stunde und beginnt mit dem Besuch der Ausstellung in Breese. Weiter geht es durch das Dorf bis nach Gümse - der Nachbarort soll in Kürze auch an das Nahwärmenetz angeschlossen werden - und von dort wieder zurück (ca. 2,2 km).

Treffpunkt: am Wunde.r.punkt Seedorf Für den Weg von Seedorf nach Breese (2,9 km) können einige Fahrräder und Mitfahrgelegenheiten gestellt werden.

Uhrzeit: Die Führungen beginnen jeweils um 16 h

Termine:

Donnerstag, 2. Juni (Himmelfahrt)
Freitag, 3. Juni / Samstag, 4. Juni / Sonntag, 5. Juni
Samstag, 11. Juni / Sonntag, 12. Juni (Pfingsten)

Breese in der Marsch gehört zu einem von 3 im Jahr 2009 prämierten Modelldörfern in der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal. Und es gibt weitere Dörfer, die sich auf den Weg gemacht haben, aktiv zur Energiewende beizutragen.

Dabei geht es zum einen darum, gute Energiekonzepte zu entwickeln und Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu installieren und miteinander zu koppeln. So verfügen einige Modelldörfer über Nahwärmenetze, die über die örtliche Biogasanlage gespeist und mit Holzhackschnitzelanlagen gekoppelt werden, um auch bei hohem Wärmebedarf in harten Wintern für eine vollständige Versorgung der angeschlossenen Haushalte und öffentlichen Gebäude sorgen zu können. Die Bewohner profitieren von einem günstigen Wärmepreis, der für viele Jahre zugesichert wird. In Breese in der Marsch haben außerdem viele Familien Solaranlagen angeschafft und es gibt einige Schilfkläranlagen im Ort, die Kosten für die Wasserversorgung sparen. Es versteht sich fast von selbst, dass man mit regionalen Handwerkern und Dienstleistern kooperiert und so die entstehenden Chancen und Wertschöpfungspotenziale miteinander teilt und vervielfältigt.

Die Bioenergiedörfer sind Vorbild für andere und geben ihre Erfahrungen gerne weiter - sei es in Bezug auf die technischen, häufig neuartigen Lösungen oder sei es hinsichtlich der Frage, wie es dazu kam, dass alle an einem Strang ziehen, voneinander lernen und gegenseitig gute Konzepte übernehmen. Denn eins ist sicher: in den Modelldörfern findet ein aktiver Austausch statt, neue Projekte und Ideen entstehen, und dies wirkt sich auf die Attraktivität der Ortschaften aus, in denen die Menschen gerne leben. Das lebendige Dorfleben und die günstigen Energiepreise aus Erneuerbaren Energien sichern den Bioenergiedörfern zunehmend sogar einen Vorsprung beim Zuzug neuer Dorfbewohner, auch junger Familien. So freuen sich die Kommunen über die entstehende Wirtschaftskraft, über günstige Energiepreise und die Attraktivität der Dörfer.

Weitere Informationen zu Bionenergiedörfern und -projekten im Bereich Wendland-Elbetal erhalten Sie beim Regionalmanagement der Bioenergie-Region Wendland-Elbetal, Frau Dorothea Angel unter Telefon 05841-9786717 oder auf www.bioenergie-wendland-elbetal.de.
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