Freitag, 24. Februar 2017


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Größtes Photovoltaikkraftwerk Berlins entsteht auf Carports

(lifePR) (Berlin, ) In Berlin entsteht derzeit die deutschlandweit größte Photovoltaikanlage auf Carports. Die mit Solarmodulen belegten Carports werden auf dem Polizeigelände der Direktion 2 in Berlin-Spandau errichtet und bieten nach Fertigstellung über 500 Polizeifahrzeugen Schutz vor Sonne und Regen. Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) verwaltet die Polizeiliegenschaft und vertritt den Eigentümer der Immobilie, das Land Berlin. Finanzplanung und Finanzierung erfolgen über die MW Solar Consulting GmbH, die Projektentwicklung und -koordination obliegt der Bumiller Neue Energien GmbH. Die Carports gehen nach der Fertigstellung an das Land Berlin über.

Insgesamt wurden 3.700 kristalline Solarmodule auf einer Car Port-Dachfläche von 7.300 Quadratmetern angebracht. "Die Anlage spart 750 Tonnen CO2 pro Jahr - ein wichtiger Schritt zum Erreichen unseres Klimaschutzziels, die CO2-Emissionen in den von der BIM bewirtschafteten Gebäuden bis 2015 um 21 Prozent zu senken", so BIM-Geschäftsführer Sven Lemiss. Das Solarkraftwerk mit einer Spitzenleistung von 998 kWp produziert künftig umweltfreundlichen Strom für rund 250 Vierpersonenhaushalte. Die elektrische Anbindung der Anlage erfolgt über Minizentralwechselrichter und einen Transformator sowie eine Übergabestation mit Schaltanlage, die an das 10 kV Mittelspannungsnetz des Energieversorgers Vattenfall angeschlossen ist.

Die BIM wurde 2003 als 100-prozentige Tochtergesellschaft des Landes Berlin gegründet. Im Auftrag des Landes verwaltet die Gesellschaft neben den Dienstgebäuden der Berliner Hauptverwaltung eine Vielzahl von Landesimmobilien, darunter Finanzämter, Gerichtsgebäude und berufsbildende Schulen sowie Immobilien der Berliner Polizei und Feuerwehr. Der Bestand der Gesellschaft umfasst rund 1.000 Gebäude mit rund 4 Millionen Quadratmetern Bruttogrundfläche. In einer Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin hat sich die BIM zu Beginn des Jahres dazu verpflichtet, die CO2-Emissionen in den von ihr bewirtschafteten Gebäuden bis 2015 um 21 Prozent zu senken. Die Carportanlage auf dem Areal der Radelandstraße ist ein weiterer Schritt zum Erreichen dieses Klimaschutzziels.

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