Samstag, 25. Februar 2017


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Erstes KP II-Projekt der BIM fertig

Mehr als ein Facelifting: Konjunkturpaket II ermöglicht Sanierung von Polizeigebäude

(lifePR) (Berlin, ) Die Wasserschutzpolizei West in Berlin-Spandau wurde in diesem Jahr mit 1,2 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II (KP II) grundlegend saniert. Das erste KP II-Bauvorhaben ist somit erfolgreich abgeschlossen. Hauptaugenmerk lag auf der energetischen Ertüchtigung: Die CO2-Einsparung im modernisierten Gebäude beträgt 86 Prozent. Nach nur fünf Monaten Bauzeit hat die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) das Gebäude in Anwesenheit von Innensenator Dr. Ehrhart Körting und dem Polizeipräsidenten von Berlin, Herrn Dieter Glietsch, nun wieder an die Wasserschutzpolizei übergeben.

"Ohne KP II wäre eine Modernisierung in diesem Umfang nicht möglich gewesen", so BIM-Geschäftsführer Sven Lemiss. "Wir freuen uns, eine moderne und effiziente Polizeistation übergeben zu können, die die Anforderung der Energieeinsparverordnung 2009 sogar um 15 Prozent unterschreitet." Polizeipräsident Dieter Glietsch zeigte sich bei der Einweihung erfreut über die moderne Dienststelle: "Es ist erstaunlich, was hier in kurzer Zeit entstanden ist. Mit dem Einzug in das erneuerte Dienstgebäude ist die Neugliederung der Wasserschutzpolizei in drei leistungsstarke Wachen erfolgreich abgeschlossen."

Das gesamte Gebäude ist nun energetisch auf dem neuesten Stand. Der Primärenergiebedarf verringert sich um 25 Prozent. Die Gebäudehülle wurde im Wärme-Verbundsystem gedämmt und erhielt neue Fenster. Ein System aus heizungsunterstützender Solaranlage, Schichtenspeicher mit Gasbrennwerttechnik und einer geregelten Abluftanlage mit Abluftwärmepumpe sorgt für effizientes Heizen. Das Gebäude wurde insgesamt heller gestaltet und zur Kühlung im Sommer mit Jalousien versehen. Das spart 86 Prozent CO2 - rund 90 Tonnen CO2 pro Jahr. Die Investitionskosten für die energetische Ertüchtigung haben sich nach voraussichtlich 12 Jahren amortisiert.

Die BIM wurde 2003 als 100-prozentige Tochtergesellschaft des Landes Berlin gegründet. Im Auftrag des Landes verwaltet die Gesellschaft neben den Dienstgebäuden der Berliner Hauptverwaltung eine Vielzahl von Landesimmobilien, darunter Finanzämter, Gerichtsgebäude und berufsbildende Schulen sowie Immobilien der Berliner Polizei und Feuerwehr. Seit 1. Januar 2009 gehören auch Kultureinrichtungen in das Portfolio. Der Bestand der Gesellschaft umfasst rund 1.000 Gebäude auf rund 4 Millionen Quadratmeter Bruttogrundfläche.

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