Pedelec-Test von Stiftung Warentest und ADAC: Branchenführer widerlegen Testergebnisse und Behauptungen der Tester

(lifePR) ( Berlin, )
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- Test-Aussagen verursachten existenzbedrohende Schäden in Millionenhöhe.
- Nach eingehender Prüfung weisen mit Biketec (Flyer), Bosch eBike Systems und Derby Cycle (u. a. Kalkhoff / Raleigh) drei führende Pedelec- und Komponentenhersteller Ergebnisse des Tests zurück.

Immer mehr Deutsche steigen auf ein Fahrrad mit Elektromotor um. Schon jetzt sind laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) rund 1,4 Millionen dieser sogenannten E-Bikes und Pedelecs auf unseren Straßen unterwegs. Doch nach einem in diesem Jahr von der Stiftung Warentest zusammen mit dem ADAC durchgeführten Test sind viele Verbraucher stark verunsichert. Denn dabei schnitten neun von 16 getesteten Modellen mit der Note Mangelhaft ab, nur zwei bekamen ein Gut. Das Fazit im test-Magazin lautete sogar: Das Risiko fährt beim E-Bike mit.

In einer gemeinsamen Aktion melden sich jetzt mit Biketec (Flyer), Bosch eBike Systems und Derby Cycle (u. a. Kalkhoff / Raleigh) drei führende Pedelec- und Komponentenhersteller zu Wort: "Panikmache statt sachlicher Verbraucherinformation", so das Credo der Unternehmen, die wesentliche Teile der Testergebnisse und Behauptungen der Tester inzwischen widerlegt haben. "Stiftung Warentest und ADAC bezeichnen das Ergebnis des Pedelec-Tests als 'katastrophal'. Unsere Ergebnisse lassen dagegen - bei allem Respekt für die renommierten Tester - eher auf einen fehlerhaften, oder, um bei der Wortwahl der Beteiligten zu bleiben, 'katastrophalen' Testaufbau und ebenso fehlerhafte, um nicht zu sagen 'katastrophale' Interpretationen schließen."

Hart getroffen wurde die Fahrradbranche dabei vor allem durch den Vertrauensvorschuss, den Stiftung Warentest und ADAC in Deutschland als renommierte Tester genießen und den hohen Verbreitungsgrad des Tests in den Medien. Eine besondere Sorgfalt bei den Tests und der Interpretation der Testergebnisse sowie Rückfragen bei Herstellern und erfahrenen E-Bike-Testern sollte somit eigentlich selbstverständlich sein. Sind sie aber scheinbar nicht. Nach den Erfahrungen der Hersteller sorgte der Test deutschlandweit nicht nur für Schlagzeilen und Verunsicherung bei Verbrauchern, sondern auch für existenzbedrohende Schäden in Millionenhöhe bei Fahrradherstellern und Händlern. "Dieser Verantwortung müssen sich die Stiftung Warentest und der ADAC jetzt und in Zukunft stellen", fordern die Vertreter von Biketec, Bosch und Derby Cycle.

Zitate u.a.:

- Derby Cycle (u. a. Kalkhoff / Raleigh): "Das Testergebnis zur Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) für das Kalkhoff-E-Bike ist zufällig. (...) Das von der StiWa angewandte Testverfahren war insoweit nicht ordnungsgemäß, und die Interpretation der EMV-Testergebnisse ist fehlerbehaftet."

- Bosch eBike Systems: "Im Falle Elektromagnetischer Verträglichkeit (EMV) können die getroffenen Aussagen nicht mit Versuchsergebnissen belegt werden. Nachträglich konnte der Nachweis erbracht werden, dass die von der Stiftung Warentest getroffenen Aussagen falsch und die Interpretation für die Verbraucher irreführend sind."

- Biketec (Flyer): "Die Einspannung des Rahmens gemäß StiWa ist völlig ungeeignet, um praxisrelevante Erkenntnisse zu gewinnen. Aus dem StiWa-Test abgeleitete Aussagen (und somit auch Vergleiche von Produkten verschiedener Anbieter) sind fachlich unhaltbar."

Zweirad-Industrie-Verband (ZIV): "Jeder Test muss reproduzierbar und transparent sein. Offensichtlich sind aber diese Kriterien beim Test verletzt worden."

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