Zwischenmitteilung der Geschäftsführung zum 30. September 2014

(lifePR) ( Hamburg, )
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Überblick

- Konzernumsatz zum 30. September 2014 bei 245,0 Mio. EUR nach 258,7 Mio. EUR im Vorjahr
- Ergebnis vor Steuern beträgt 26,5 Mio. EUR (Vorjahr: 31,6 Mio. EUR)
- 1.086 Filialen und 430 Concessions-Standorte zum 30. September 2014

Umsatz und Ergebnis

Der Bijou Brigitte-Konzern hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2014 einen Konzernumsatz in Höhe von 245,0 Mio. EUR erzielt (Vorjahr: 258,7 Mio. EUR). Der Konzernumsatz lag damit um 5,3 % unter dem Vorjahresumsatz. Die wesentlichen Ursachen hierfür sind in der Entwicklung der südeuropäischen Segmente sowie der Filialschließungen zu finden.

Die Umsätze im deutschen Segment zeigten sich nahezu stabil. In dem zweitwichtigsten Segment Spanien zeichnete sich eine Bodenbildung ab. Gleichzeitig leidet das italienische Segment nachhaltig unter den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der hohen Arbeitslosigkeit. Der Umsatz in den Segmenten Portugal und "übrige Länder" entwickelte sich weiterhin rückläufig.

Europa hat die Krise noch nicht nachhaltig überwunden. Das zeigen die Schwächetendenzen im dritten Quartal, zu denen die seit Jahresmitte schwierigen geopolitischen Rahmenbedingungen beigetragen haben. Ebenso sind innenpolitische Reformen in EU-Ländern wieder ins Stocken geraten.

Per 30. September 2014 betrug das hochgerechnete Konzernergebnis vor Ertragsteuern 26,5 Mio. EUR (Vorjahr: 31,6 Mio. EUR). Die Hochrechnung erfolgte auf Basis geschätzter Inventurwerte sowie anhand geschätzter Werte für den Materialeinsatz.

Der Ergebnisrückgang fiel aufgrund der nachhaltigen Kostenreduzierungsmaßnahmen moderat aus.

Von Januar bis September 2014 ging das Konzernergebnis nach Ertragsteuern von 18,9 Mio. EUR (Vorjahr) um 11,6 % auf 16,7 Mio. EUR zurück.

Filialen

Zum 30. September 2014 umfasste das Filialnetz des Bijou Brigitte-Konzerns 1.086 Filialen (31. Dezember 2013: 1.137). Dazu gehören auch die zwei Filialen des neuen Konzepts "the P. cookery", die im September in Hamburg eröffneten.

27 Filialen wurden im Berichtszeitraum eröffnet und 78 geschlossen. Neben Spanien hat Bijou Brigitte auch in den Niederlanden und Großbritannien Ausstiegschancen genutzt, um sich der jeweiligen Marktlage entsprechend anzupassen.

39 Standorte wurden von Januar bis September 2014 renoviert. Bijou Brigitte hat die Aktivitäten des Vertriebsweges Concessions weiter ausgebaut. In der Berichtsperiode stieg die Anzahl der Standorte auf 430, nach 400 zum Jahresanfang 2014.

Finanzlage

Die Finanzlage des Bijou Brigitte-Konzerns ist wie in den Vorjahren ausgesprochen solide. Um laufende Investitions- und Finanzierungstätigkeiten abzudecken, ist kein Fremdkapital nötig. Die Unabhängigkeit vom Fremdkapitalmarkt wird somit gewahrt.

Von Januar bis September 2014 hat der Konzern weniger Filialen als im Vorjahreszeitraum renoviert. Daher sind die Investitionen in diesem Zeitraum gegenüber der Vorjahresperiode zurückgegangen.

Die liquiden Mittel gingen bis zum 30. September zurück. Dennoch bewegen sie sich - wie in der Vergangenheit - auf einem hohen Niveau.

Ausblick

In den vergangenen Wochen haben viele Wirtschaftsexperten ihre Prognosen aufgrund der Vielzahl der geopolitischen Konflikte nach unten korrigiert, u. a. soll sich das Weltwirtschaftswachstum nur noch um 3,3 % für 2014 bewegen. Die Konjunkturerholung im Euroraum läuft schleppend und die Arbeitslosenzahlen sind weiterhin hoch; hier soll die Wirtschaft nur noch um 0,7 % wachsen. Das Wachstum der deutschen Wirtschaft soll nur noch 1,3 % betragen. Für Italien wird sogar ein Rückgang um rund 0,2 % erwartet. Trotz eines leichten konjunkturellen Aufschwungs um 1 % muss sich Portugal weiterhin mit den Auswirkungen der langjährigen Wirtschaftskrise auseinandersetzen. Selbiges gilt für Spanien, das sich gegen den EU-Trend stellt und dessen Wirtschaft 2014 laut Experten um rund 1,3 % wachsen soll. Die hohen Arbeitslosenzahlen - zum Jahresende soll die Arbeitslosenquote noch weit über 20 % liegen - stellen weiterhin ein großes Problem dar. Angesichts der durchwachsenen wirtschaftlichen Entwicklung in der EU sind von Seiten der neugewählten EU-Kommission Maßnahmen angekündigt worden. Auch von der Europäischen Zentralbank könnten durch das Aufkaufen von Staats- sowie Unternehmensanleihen Signale ausgesendet werden.

Die geopolitischen Krisenherde und die im Jahresverlauf eingetrübte Stimmung in der europäischen Wirtschaft stellen für den Bijou Brigitte-Konzern einen wesentlichen Unsicherheitsfaktor für die Umsatz- und Ergebnisprognose des Unternehmens dar.

Der Bijou Brigitte-Konzern rechnet - unter Berücksichtigung des bisherigen Geschäftsverlaufes sowie der Annahme, dass es nicht zu weiteren negativen Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kommt - für das Geschäftsjahr 2014 mit einem Umsatz am unteren Rand der Spanne von 340 bis 350 Mio. EUR. Für das Konzernergebnis vor Ertragsteuern wird ein Wert zwischen 30 und 40 Mio. EUR erwartet. Eine wichtige Rolle fällt dabei dem bevorstehenden Weihnachtsgeschäft zu, das für die Umsatzentwicklung im vierten Quartal von entscheidender Bedeutung ist.

Finanztermine 2015

April 2015 Veröffentlichung Konzern- und Jahresabschluss 2014
Mai 2015 Zwischenmitteilung per 31. März 2015
Mai 2015 Veröffentlichung Geschäftsbericht 2014
2. Juli 2015 Hauptversammlung CCH (Congress Center Hamburg)
3. Juli 2015 Dividendenzahlung
Aug. 2015 Halbjahresfinanzbericht per 30. Juni 2015
Nov. 2015 Zwischenmitteilung per 30. September 2015

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Zwischenmitteilung enthält vorausschauende Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf aktuellen Annahmen beziehungsweise Schätzungen des Managements der Bijou Brigitte modische Accessoires AG beruhen. Trotz der Annahme, dass die vorausschauenden Aussagen realistisch sind, kann nicht dafür garantiert werden, dass diese Erwartungen sich auch als richtig erweisen werden.
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